Zum Gedenken an Burak B. – Gedenk-Demo am 5. April 2014 Berlin-Neukölln



5. April 2012 vor dem Kran­ken­haus Neu­kölln: Ein Täter feu­ert fünf­mal wort­los in eine Grup­pe Ju­gend­licher: Burak stirbt noch am Tat­ort, Jamal und Alex wer­den schwer ver­letzt. Es gibt keine Er­klä­rung — aber wir fra­gen uns: War Ras­sis­mus wie­der das Motiv?

We­ni­ge Mo­na­te nach dem Be­kannt­wer­den des NSU sind die Par­al­le­len mehr als of­fen­sicht­lich. Ob­wohl wir nicht wis­sen, wer der Täter war, be­fürch­ten wir, dass es sich um einen ras­sis­ti­schen Mord­an­schlag ge­handelt hat. Der Täter läuft auch nach zwei Jah­ren noch immer frei herum. Von Sei­ten der Po­li­zei und der Be­hör­den gibt es kei­ner­lei In­for­ma­tio­nen. Nach den NSU-Mor­den haben wir ge­lernt:
Es reicht das Schwei­gen und die Igno­ranz der Mehr­heit, wäh­rend die Min­der­heit be­droht und an­ge­grif­fen wird. Diese Stra­te­gie darf nicht auf­ge­hen!




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