Wie viel „Fetisch“ steckt in uns?

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Wie viel „Fetisch“ steckt in uns?

Würdet ihr Familie und Freunden von eurem Fetisch erzählen? Unserer Reporterin Cecilia würde das schwer fallen, denn sexuelle Fetische haben noch immer ein Schmuddel-Image. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist das Wort Fetisch auch eher negativ konnotiert und wird oftmals mit Perversion gleichgesetzt. Die Grenzen des sexuellen Fetischismus sind fließend, manche Menschen finden bloß gewisse Körperregionen ihres Partners / ihrer Partnerin wie etwa Füße besonders erotisch, andere versetzen sich gern in die Rolle eines Pferdes. Eigentlich kann so ziemlich alles zum individuellen sexuellen Fetisch werden. Cecilia möchte wissen, wie viel Fetisch in jedem von uns steckt. Wie entdeckt man seinen Fetisch und wie definieren Menschen den Begriff für sich? Vielleicht hat sie ja selbst einen Fetisch, von dem sie nur noch nichts weiß. Um sich der Frage anzunähern, geht Cecilia auf die Fetish Fair in Berlin, trifft sich mit Menschen, die einen Fetisch wie Petplaying und Fuß- und Schuhfetisch für sich definiert haben, und auch Menschen, die in gar keine Schublade gesteckt werden wollen, sondern einfach gern offen und experimentierfreudig sind. Auf einer Fetisch-Party stellt sie fest, dass das alles gar nicht so abgefahren wirkt, sobald man für einen Moment Teil der Szene und nicht mehr nur bloß Außenstehende ist.

Team: Cecilia, Maik Arnold, Kerstin Richter, Tobias Reckmann

Musik: St. Germain – Rose Rouge; Stage Kids – 321; ESG – Moody; Mode Moderne – She, Untamed

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