Wertelehre: Das Brett vor dem Kopf, der Irrtum vom freien Willen? (Teil 7)

Grundlegen ist also zu fragen, braucht die Menschheit, um gemeinschaftlich existieren zu können, ein Spielfeld, das mit Regeln immer zu einem Verlustgeschäft für einen Teil, der Teilnehmer führt? Im Schach selber finden wir unser hierarchisches, gesellschaftliches Denken wieder.

Jeder Figur stellt in sich selber einen Wert für die Verteidigung des Königs (Eigentümer nach der Schlacht) dar, der nicht anderes kann, als von einem Feld zum anderen zu hüpfen.

Die freiwillige Verteidigung und Opferbereitschaft (Systemzwang durch wirtschaftliche Abhängigkeit/ Moral) seiner “Armee” ist die grundlegende Voraussetzung für dieses Spiel, steht aber in keiner Spielregel.

Sie wird einfach praktiziert, weil es unserem angeblich natürlichen Denken entspricht, denn wer sich für die Pest entschiedet, wird diese bis zum bitteren Ende verteidigen, für seine freiwillig gewählte Überzeug angeblich freiwillig sterben, obwohl es nur eine Spielregel in unserem Kopf ist.

Die Gegenseite denkt genauso, denn es geht um alles – um das Recht zu Leben. Das ist unser Leben. Vielen erscheint dieses Spiel längst sinnlos. Sie wollen nicht mehr Bauer sein, sondern Springer; Dame oder Turm; und der Turm findet sein Dasein mehr als langweilig und wäre lieber Springer. Manch einer träumt…König zu sein.

Quelle: “Das Brett vor dem Kopf oder der Irrtum vom freien Willen” gelesen von “dieempoerte
Mehr: http://leistungsgedecktes-geld.blogspot.com/2011/12/wertelehre-7-das-schachbrett-im-kopf.html
Wertelehre: Das Brett vor dem Kopf, der Irrtum vom freien Willen? (Teil 7)

Politprofiler

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



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