Wer war Jesus wirklich

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Wer war Jesus Christus: ein Mensch oder ein göttliches Wesen? War er der einzige Sohn Gottes oder hatte er Brüder? Hatte jener Jesus, der in Palästina lebte, irgend etwas mit jenem biblischen Jesus gemeinsam, der seit über zwei Jahrtausenden die christliche Glaubenslehre prägt?

Prominente Kirchenhistoriker wie die Professoren Keith Hopkins und Gilles Quispel haben neue Erkenntnisse zusammengetragen, um Antworten auf diese Fragen zu finden. Sie stellen überdies die von der römischen Kirche präsentierte Geschichte des Christentums in Frage. In dieser zweiteiligen Fernsehdokumentation erhärten sie mehrere Verdachtsmomente.

Kaum genaue historische Daten
So nahm das Christentum geistige Anleihen bei antiken Kulturen und es existierte ein Christentum vor Christus. Lange vor der dogmatischen Lehre der Kirche suchten die Gnostiker Erlösung durch Selbsterkenntnis. Die römische Kirche verfolgte sie als Ketzer. Und auch die biblischen Evangelien stehen im Verdacht, nicht die ganze Wahrheit über die Anfänge des Christentums und über den tatsächlichen Jesus zu berichten.

Die Evangelien enthalten zudem kaum genaue historischen Daten. Die Absicht ihrer Verfasser lag nicht darin, über vergangene Ereignisse nachprüfbar zu berichten, sondern vielmehr die Leser in ihrem Glauben zu stärken. Ihre historische Zuverlässigkeit ist daher seit Beginn der Leben-Jesu-Forschung stark umstritten. Zudem haben die Gemeinden der Versuchung widerstanden, die vier vorliegenden Evangelien zu harmonisieren und aus ihnen ein widerspruchfreies Buch zu erstellen. Bei der Kanonisierung des Neuen Testamentes wurde an vier Evangelien festgehalten. Auf diese Weise entschied man sich – bewusst oder unbewusst – für ein pluralistisches Verständnis der Bibel. Vielleicht geschah dies aus der Erfahrung heraus, dass es mehr als nur ein Zeugnis der christlichen Botschaft gibt.

Wer war der Sohn Gottes?
Aus vorhandenen historischen Glaubensdokumenten versuchen die Wissenschaftler, biografische Details aus dem Leben Jesu zu rekonstruieren. Die Anzahl und der Umfang der Quellen, die man hierfür zu Rate ziehen kann, ist für antike Verhältnisse relativ groß. Es gibt allerdings nur sehr wenige außerchristliche Notizen zu Jesus von Nazareth. Das macht eine objektive Rekonstruktion seines Lebens schwierig. Letztlich kann man nur – wie bei jeder Interpretation von historischen Quellen – mehr oder weniger plausible Vermutungen aufstellen.

Roel Oostras ebenso spannende wie unterhaltsame Beweisführung durch Jahrtausende der Glaubensgeschichte versucht unter diesen nicht einfachen Voraussetzungen Antworten zu finden auf die Frage: Wer war der Sohn Gottes?

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    • Kommentare zum Video

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      matrix ist realität
      Zuschauer

      Warum Gotteslästerlich? Hier wird weder der Mensch-Menschensohn Jesus Christus-Erlöser-Meister noch Gott in Frage gestellt!

      Jesus
      Zuschauer

      Was ist das für ein gotteslästerliches Video? Einige Aussagen stimmen nicht mit der Wahrheit überein!

      Bewusstsein
      Zuschauer

      Sehr interessant und einleuchtend.

      Danke!