Wer hat die Natur erfunden? | Offene Ideen | ARTE

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Wer hat die Natur erfunden? | Offene Ideen | ARTE


Ein neuer Bericht von ARTE Deutschland:

Seit einiger Zeit wird in den Büchern und Artikeln zum Thema Ökologie nicht mehr von der „Natur“, sondern vom „Lebenden“ gesprochen. Diese geänderte Wortwahl verdankt sich teilweise den Arbeiten des bedeutenden Anthropologen Philippe Descola. Der Träger der Goldmedaille des CNRS und Professor am Collège de France ist ein Spezialist für die Beziehungen zwischen den Menschen und den Nicht-Menschen.

In seinem Buch Jenseits von Natur und Kultur hat er gezeigt, dass es „die Natur“ als von den Menschen getrennte Welt nicht gibt, zumindest nicht für jeden.

Der Gegensatz zwischen Natur und Kultur galt in der Anthropologie seit den Arbeiten von Claude Lévi-Strauss als grundsätzlich, doch im Laufe der Jahre, die er bei den Achuar-Jivaros in Amazonien verbringt, stellt Philippe Descola fest, dass diese Unterscheidung für die Indigenen keinen Sinn ergibt. Weshalb ist das Wort „Natur“ problematisch? Wie ist dieser Begriff entstanden? Wer hat die „Natur“ erfunden?

Ebenfalls zu Gast: CHARLOTTE BRIVES, Wissenschaftsanthropologin

#natur #lebende #charlottebrives
Video verfügbar bis zum 01/03/2028
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Quelle des Video: ARTE https://www.youtube.com/watch?v=AlbXFFsNjfg

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