Warum trat Frhr. zu Guttenberg erst jetzt zurück?

Frhr. von zu Guttenberg trat erst am 1. März 2011 zurück, weil er die Bundeswehrreform noch in so vorbereiten wollten, dass es kein Zurück mehr gab und sein Nachfolger nur noch seine Reformen umsetzen muss. “Das Konzept der REFORM steht!”

http://politikprofiler.blogspot.com/2011/03/guttenberg-rucktritt-merkel-verspricht.html

Angela Merkel (Bundeskanzlerin CDU) sprach bei ihrer Stellungnahme zu seinem Rücktritt bereits wieder vom Comeback des Karl-Theodor von zu Guttenberg.

Frhr. von zu Guttenberg verfügt über gute Referenzen in der Politik und starke Hintermänner. Bereits 2007 durfte der mit Henry Kissinger in der American Academie in Berlin über Berlins Rolle in internationalen Angelegenheiten mitreden, aber auch Barack Obama suchte den Kontakt zu ihm als er 2008 in Berlin war (das berichtete der Focus).

Offensichtlich ist zu Guttenbergs Rolle in der Politik von starken Männern hinter der offiziellen Politik bereits vorbestimmt. Das Projekt “Superstar Guttenberg” ist nur vorläufig als gescheitert erklärt, denn das Publikum liebt die Comebacks seiner Stars und bis zur nächsten Bundestagswahl sind noch einige Tiefen durchzustehen, die Frhr. zu Guttenberg besser nicht meistern sollte, wenn er als Bundeskanzlerkandidat für die nächste Bundestagswahl angesetzt ist.

Bereits 2009 erwägte Angela Merkel gemäß US-Depeschen Frhr. zu Guttenberg als alternativen Außenminister ins Spiel zu bringen, falls Guido Westerwelle die Regel der internationalen Politik nicht so begreift wie er sie begreifen soll. Somit ist Guttenbergs Rücktritt ein kleiner Sieg für Guido Westerwelle, der vor erst jetzt fester im Sattel sitzt.

Der Einfluss der USA auf die deutsche Innen- und Außenpolitik ist beängstigend groß und lässt gar vermuten, dass in Deutschland gar keine wirkliche Politik stattfindet, außer sie entspricht den Vorstellungen der USA.

Guttenberg ist nicht vom Volk ausgesucht worden, sondern er wurde von den USA und den deutschen Medien für das Volk ausgesucht, damit in der EU-Politik nichts gegen die Vorstellungen der USA veranlasst wird, das gilt für die Sicherheitspolitik ebenso wie für die Energiepolitik.

Der Umbau der Bundeswehr war aus deutscher Sicht keine Notwendigkeit, aber mit Blick auf die neue NATO-Satzung, die auch Präventivschläge jetzt zulässt, sowie die neue “EU-Richtlinie” zur Sicherung der gemeinsamen Grenzen, verträgt sich nicht mehr dem Status der Bundeswehr als Parlamentsarmee und schon gar nicht mit einer Freiwilligen Armee, die aufgrund des 2+4 mit ihren ständig wechselnden Rekruten keine Truppenstärke bis zum akzeptierten Maximum aufbauen kann. Euro Keuronfuih (Politprofiler)

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



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