Verlage in Internet-Hektik | Journalistenarbeit abgewertet ?

Na da schau an – Burda-Media wirft Google-News vor sich parasitär an der journalistischen Arbeit anderer Verlage und Journlisten zu bereichern, hat aber selbst die Sammlung von fremderarbeiteten Nachrichten auf einem Portal der Burda-Media-Group eingerichtet. So kann man ein Portal und eine Internetmarke pushen u. ebenfalls teilhaben – wenigstens solange bis die “politischen Freunde” neue Gesetze zum Urheberrecht im deutschen Internet verfasst haben.

Die Verfassungsrichter sollten sich schon mal in die Materie einarbeiten. Interessant, wahrzunehmen zu können, dass diese Urheberrechtsdebatte stark von H. Burda öffentlich gemacht wurde u. die Politiker zum Handeln fordert.

Die eigentlichen Arbeiter der Nachrichtenindustrie, die Journalisten, werden jedoch immer mehr zu Info-Sklaven. unterbezahlt und vertraglich ausgespielt. Stell Dir vor, alle wollen Nachrichten im Internet sammeln, aber keiner schreibt sie mehr, weil man davon nicht mehr leben kann.

Burda-Media hat sich mehrheitlich beim Geschäftskontakte-Portal Xing eingekauft. Denn diese Klientel wird für Qualitätsnachrichten zahlen können und fordert Qualitätsnachrichten. Werden wir also neue Geschäftsmodelle durch qualitätsabgestufte Informationen zu erwarten haben? Die Vorenthaltung von Schlüsselinformationen für die, die nicht das ganze Informationspaket zahlen können/wollen?

Verlage in Internet-Hektik, Journalistenarbeit abgewertet?

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