Verdrängung Stoppen! – Recht auf Wohnen im Grundgesetz verankern – Berlin-Kreuzberg

Übernommen vom YouTube Kanal:
Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

In großen Städten wie Berlin explodieren die Mieten. Die Konkurrenz um Wohnraum nimmt zu. Arme, Geflüchtete, Auszubildende und Studierende, Menschen mit geringen und selbst mit mittleren Einkommen finden fast keine bezahlbaren Wohnungen mehr. Neu vermietete Wohnungen sind oft 50 Prozent oder gar doppelt so teuer wie die ortsübliche Vergleichsmiete. Steigende Immobilienpreise und die Kluft zwischen Angebots- und Bestandsmieten bieten Vermieterinnen und Vermietern den Anreiz, die Mieterinnen und Mieter aus ihren Wohnungen zu verdrängen, oder die Häuser gleich ganz zu verkaufen.
Im Zuge der Mieterhöhungen stehen viele Menschen vor der Alternative, sich in ihrem Lebensstandard einzuschränken, in den Wohnungen zusammenzurücken, Zimmer unterzuvermieten – oder ihre soziale Umgebung zu verlassen. Mietspiegel haben ihre mietpreisdämpfende Wirkung weitgehend verloren und werden in vielen Regionen nur noch als Mieterhöhungsspiegel wahrgenommen.
Wir fordern:
Das Recht auf Wohnen im Grundgesetz verankern
5 Milliarden Euro jährlich für sozialen, kommunalen und gemeinnützigen Wohnungsbau
Pro Jahr 250.000 neue Sozialwohnungen bauen!
Echte Mietpreisbremse einführen! Kündigungsschutz verbessern!
Immobiliengeschäfte stärker besteuern, um Spekulationen einzudämmen!
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