US-Luftwaffe übt Luftkämpfe über AKW Grafenrheinfeld

Nur wenige Flugsekunden von Kernkraftwerken entfernt, trainieren deutsche und amerikanische Kampfjets den Abwurf von Übungsbomben und Luftkämpfe. Schon lange versetzen die riskanten Manöver die Anwohner in Schrecken. Offiziell sind die modernen Atommeiler gegen Abstürze von Kampfflugzeugen geschützt. Doch die Katastrophe von Fukushima bringt alte Gewissheiten ins Wanken.

Die Reaktorsicherheitskommission hat nun den Auftrag, von Neuem zu prüfen, welche Folgen der Absturz eines Militärflugzeuges tatsächlich haben könnte, doch währenddessen jagen die Militärjets weiter im Tiefflug an Kernkraftwerken vorbei. Die Luftwaffe beteuert, dass die Kampfpiloten im Tiefflug einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern von jedem Kernkraftwerk einhalten müssten. Kritiker halten dies angesichts der Fluggeschwindigkeiten von 200 Metern pro Sekunde und mehr für unzureichend.

Siehe auch: US-Kampfjet stürzt in Eifel ab:

In der Eifel ist ein US-Kampfjet abgestürzt, der Pilot konnte sich per Schleudersitz aus der Maschine retten. Ein Kampfjet der US-Amerikaner ist am Freitag in der Vulkaneifel bei Laufeld abgestürzt. Der Pilot konnte sich mit einem Schleudersitz aus der Maschine retten, wie ein Sprecher der Polizei Trier auf Anfrage mitteilte. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Ursachen für den Unfall lagen noch im Unklaren.

Den Angaben des Sprechers zufolge war der Jet nicht mit Raketen bestückt gewesen. Laut einem Sprecher der Bundeswehr-Luftwaffe handelt es sich bei dem amerikanischen Flugzeug um das Modell A10, das unter dem Namen „Warzenschwein” bekannt geworden ist. Im Einsatz sind Feuerwehren, Polizei und ein Rettungshubschrauber. (dapd)

Rätsel um Absturz des A10 Thunderbolt in der Eifel dauert an: Monitor, 07.04.2011

Nur wenige Flugsekunden von Kernkraftwerken entfernt, trainieren deutsche und amerikanische Kampfjets den Abwurf von Übungsbomben und Luftkämpfe. Schon lange versetzen die riskanten Manöver die Anwohner in Schrecken. Offiziell sind die modernen Atommeiler gegen Abstürze von Kampfflugzeugen geschützt. Doch die Katastrophe von Fukushima bringt alte Gewissheiten ins Wanken.

Die Reaktorsicherheitskommission hat nun den Auftrag, von Neuem zu prüfen, welche Folgen der Absturz eines Militärflugzeuges tatsächlich haben könnte, doch währenddessen jagen die Militärjets weiter im Tiefflug an Kernkraftwerken vorbei. Die Luftwaffe beteuert, dass die Kampfpiloten im Tiefflug einen Mindestabstand von 1,5 Kilometern von jedem Kernkraftwerk einhalten müssten. Kritiker halten dies angesichts der Fluggeschwindigkeiten von 200 Metern pro Sekunde und mehr für unzureichend. Quelle: http://www.WDR.de/tv/monitor/

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