Ursula v. d. Leyen: Bevölkerungspolitik als Wirtschaftsmotor

Ursula von der Leyen stellte am 18.02.2009 ihren Familienreport vor und stellt fest, dass mit ihrer Familienpolitik ein fiskalischer Effekt von 70 Mrd. erzielt werden kann.

Demnach ist Familienpolitik Wirtschaftspolitik. Der Bevölkerungszuwachs soll sich den wirtschaftlichen Erfordernissen anpassen.

In den letzten Jahren wurde viel unternommen, um den Kinderwunsch attraktiv zu machen. Waren es 1997 57 %, die sich Kinder wünschten, sind es 2008 schon 69 %.

Die Krippen- und Betreuungsplätze bringen die Frauen in Arbeit für mehr Konsum, Steuereinnahmen und Sozialabgaben.

Doch nach den Kinder, die diesen fiskalischen Effekt herbeiführen fragt keiner. Die Schulen sind marode, es mangelt an Lehrkräften und die Ausbildungssituationen hat sich auch nicht verbessert.

Da wirt es doch makaber, wenn die Politik Studiengebühren einführt und die Studenten auch noch als Einnahmequelle nutzt.

Kosten-Nutzungsrechnungen werden also nicht nur für erwachsenes Humankapital aufgestellt, sondern gleich für junge Familien, ab besten gleich mit vielen, vielen Kindern, die einen Konsumzwang bei den Eltern erzeugen.

Niedrige Einkommen zwingen so zu zwei Einkommen innerhalb einer Familie, damit der Staat über Steuern erst richtig zulangen kann.

Wie lange wird es noch dauern, bis Kinder auch einen Krankenversicherungsbeitrag zahlen müssen? Euro Keuronfuih (Politprofiler)

Politprofiler

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.




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