Unser täglich Brot – Our daily bread

Der Film wirft einen Blick auf die Massenproduktion von Lebensmitteln. Er kommt dabei ganz ohne Sprache oder Ortsangaben aus und überlässt damit dem Zuschauer die Bewertung des Gesehenen. Es werden unkommentierte Filmaufnahmen von der Züchtung bis zur Schlachtung von Tieren, sowie der industriellen Anpflanzung und Ernte von Obst und Gemüse gezeigt. Auf die exzessive Verwendung von Pestiziden und die Behandlung von Tieren als Ware, z. B. durch die maschinelle Auslese und Verpackung von lebenden Küken, wird ein besonderes Augenmerk gelegt. Zwischen die Szenen wurden Aufnahmen von den Arbeitern in den Fabriken und Plantagen geschnitten, die diese bei ihrer Mittagspause zeigen. Unser täglich Brot – Our daily bread.




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3 Antworten zu „Unser täglich Brot – Our daily bread“

  1. Avatar von kleinerMann

    … es ist einfach die Zeit, in der wir leben. Und es war sehr Vieles im Film gezeigt, woran ich keinen Anstoß nehmen kann. Gerade die Mechanisierung und damit Arbeitserleichterung im Ackerbau sind Dinge, welche man als Segnung verstehen darf. Alle Menschen, die schon von Hand Kartoffeln gelesen haben, Rüben stechen mussten, bei jeglichem Wetter, werden dem beipflichten. Es hat seine Gründe, weshalb Saisonarbeiter in der Landwirtschaft kaum noch Deutsche sind; Wir sind im Allgemeinen diese Art der Arbeit nicht mehr gewohnt, geschweige denn bereit, sie noch zu tun.

    Hier in falsche Harmonievorstellung früherer Zeiten zu verfallen, mit langen Arbeitstagen, schmerzendem Rücken und Schwielen an den Händen, wäre falsch. Es war früher nicht besser, sondern “nur” anders.

    Freilich, die Art und Weise der tierischen Produktion ist nicht dass, was sich viele Leute vorstellen mögen. Hier sind Verbraucher mittlerweile sehr weit entfernt davon, zu wissen, unter welchen Konditionen z.B. ein Ei oder ein Stück Fleisch letztendlich auf dem Teller landet.

    Zum Teil ist aber der fehlende, intensive Bezug zu den Ursprüngen unserer Nahrungsmittel gar nicht mehr erwünscht. Man will nicht konfrontiert werden damit, wie ein Plantagenarbeiter in einem tropischen Land zu leben hat, wie Tiere heute gehalten, gemästet und geschlachtet werden.

    Denn sonst würde von vielen Leuten die Dinge mehr hinterfragt werden. Es würde vermutlich überlegter eingekauft und bewusster genossen werden.