Überfall des Poker Turnier in Berlin?

Der dreiste Überfall auf das Pokerturnier im Berliner Luxushotel „Grand Hyatt” am Samstag noch immer sind die Täter auf der Flucht. Rund 200 000 Euro aus dem Jackpot sollen sie erbeutet haben, so ein Polizeiführer. Noch gibt es keine heiße Spur von den Männern.

Das Landeskriminalamt geht derzeit Zeugenhinweisen nach, wertet Spuren vom Tatort und Filme von Überwachungsvideos aus. Ob es sich um eine mögliche Angst-PR Aktion in Kooperation mit dem Veranstalter handelt wurde nichts berichtet. Überfall ein Poker Turnier in Berlin?

Nach dem Raubüberfall auf das EPT-Pokerturnier am Potsdamer Platz in Berlin fahndet die Polizei nach den Tätern. Dabei bittet sie die Bevölkerung um Mithilfe. Der Zeitpunkt für den Raub könnte nicht besser gewählt sein: In der Kasse hinter dem Tresen sollen die Antrittsgelder der Spieler für den aktuellen Spieltag, zum Teil bis zu 10.000 Euro pro Teilnehmer, nur kurz zwischengelagert werden.

Wenige Minuten später wäre das Geld nach Informationen dieser Zeitung im Haupttresor gelandet und für die Räuber unerreichbar gewesen, insgesamt mehr als eine Million Euro. Daraus nähren sich Spekulationen, dass die Räuber eventuell einen Tippgeber unter den Spielern hatten.

Es ist Samstag, 6. März 2010, 14.12 Uhr als vier Männer über einen Seiteneingang des Luxushotels in den Vorraum des Hotels stürmen. Über den Gesichtern Mützen, in den Händen Revolver oder Pistolen, einer ist mit einer Machete bewaffnet. An der Registratur des Turniers drängen sie die Mitarbeiter zur Seite, brüllen Befehle auf Deutsch und Englisch: “Das ist ein Überfall” und “Go, Go, Go!”

Wachmann Roman H. hält einen der Räuber fest. “Als der mit der Pistole an mir vorbei gerannt kam, habe ich versucht, ihm die Pistole aus der Hand zu schlagen, was mir auch gelungen ist”, sagt der Wachmann. Nur weil ein anderer Täter mit einer Machete auf ihn zukam, musste er den Räuber wieder aus dem Schwitzkasten lassen. “Der zweite mit der Machete hat dann nach mir geschlagen und mich Gott sei dank nicht erwischt.”

Anmerkung der Redaktion:

Was auffällt ist, dass alle 3 Personen bis auf eine mit roter Jacke, in komplett Schwarz gekleidet waren. Haben da die Investitionskosten des Überfallteams bei dieser semiprofessionellen Überfallaktion nicht mehr ausgereicht? Auch das “Go Go Go!” erinnert nicht sehr an einen normalen deutschebn Überfall und ehr nach einen Team mit amerikanischen oder englischem militärischen Hintergrund, kann aber auch nur Ablenkung der Täter sein.

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