uberhip – das studentenmagazin | Walulis sieht fern

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Ausgefallene Bilder, sperrige Themen und ein Moderator als Moralinstanz – das typische Studentenmagazin!
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Walulis sieht fern, Dienstag, 20:15 Uhr in EinsPlus
Und einmal im Monat ein exklusives Video in Extra 3, NDR

—— – TEXT DES CLIPS ——–

Habt ihr schon mal drüber nachgedacht? Warum ich so verdammt hip bin? Ja geradezu über-hip?

Ich, so als Stilikone und Weltanschauungs-Vorbild. Um nah an der Zielgruppe zu sein? Um noch trendiger als die Zielgruppe zu sein?

Jeder Blick, jeder Move, jeder Pixel, jeder dieser überraschenden Schnitte die wir Jump-Cuts nennen schreit es raus: Ich. Bin. Besser.

Heute bei uberHIP wieder ein edgy Thema, das Raum für einen pseudo-philosophischen, gesellschaftskritischen, den Zuschauer zur Selbstkasteiung aufrufenden Überbau bietet.

Der Buchstabe G. Wie wir das G in der Gesellschaft vernachlässigen. Ein reportagiger Retrospektiven-Rant. G — unterdrückt, unterworfen, unterschätzt.

Egal welches Thema, es ist immer gut einen Indi-Künstler zu befragen. Die sind wunderbar selbstverliebt und beherschen die Kunst, Platitüden als Lebensweisheiten zu verkaufen.

„G ist nicht nur ein Buchstabe. Das ist für mich eine ganze Einstellung.“

„Ich frag jetzt mal provokativ: Benutzt du nicht aber auch manchmal Ks?“

„Ne, das würde ich nicht sagen. Es gab sicher Zeiten in meinem Leben, da hab ich ein J genommen — oder auch mal ein M. Aber, weißt du, je mehr ich über mich nachdenke, desto mehr merkt ich: Es ist das G, was für mich wichtig ist.“

„Woa, ich find das total gut, wie du deine Pseudo-Selbstrefektion dafür nutzt, dein Image aufzubauen.“

„Ja, ja. Ist eigentlich schon total wiederlich. Aber dieses ganze verlogene Gutmenschentum ist halt ein super Marketing-Werkzeug.“

„Ja, das ist jetzt total deep von dir.“

Das G in unsere Gesellschaft.
Doch es versteckt sich auch. Will unseren Intellekt herausfordern. Es changiert zwischen poppiger Präsenz und der Halbwelt des Ungewissens. Sinn macht das nicht — Aber es zeigt, wie eloquent wir uns mit Themen auseinander setzen können. Und wie geil wir abstrakte Themen auf Bildmetaphern runterbrechen. Hauptsache es ist anders als normale Fernsehbeiträge.

Wir brauchen jetzt noch einen Politiker, einen Experten, einen Blogger und einen Hartz IV Empfänger. Also einen Mitglied der Piratenpartei.

„Diese Beiträge haben irgendwie immer einen links-elitären Unterton. Etabliertes ist halt aber auch Scheiße.
Die Keywords meiner Aussagen werden zusätzlich als Text eingeblendet und das ganze Magazin ist komplett mit Musik unterlegt.
Das erzeugt Stimmung.“

„Zum Schluss noch eine Bildkomposition, die total arty ist.
Tja, was haben wir gelernt?
Deutschland ist schuld. Das System ist schuld.

DU BIST SCHULD.

Ich nicht.“

Quelle des Video: WALULIS https://youtu.be/Qvny6t-8dc4

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