Tschernobyl und Europa | Umgang mit Atommüll und alten Kernkraftwerken

Am 26. April 1986 explodierte Block 4 des sowjetischen Kernkraftwerks Tschernobyl und verseuchte 40 Prozent des europäischen Kontinents mit radioaktiver Strahlung. Hunderttausende freiwilliger Helfer, sogenannte Liquidatoren, waren nötig, um den Brand zu löschen und die Folgen der größten Industriekatastrophe der Geschichte in den Griff zu bekommen.

Die Sowjets bauten in aller Eile einen Sarkophag aus Beton um den beschädigten Reaktor. Die ganze Welt glaubte, damit sei das Problem “im Kern” bekämpft. Doch das ist nun 25 Jahre her, und mittlerweile muss die brüchig gewordene Schutzhülle neu ummantelt werden.

Während die Baumaßnahmen voranschreiten, hat sich Tschernobyl zu einer befremdlich anmutenden Touristenattraktion entwickelt. 25 Jahre, das bedeutet den Zeitraum einer ganzen Generation. Die 1986 und in den Folgejahren Geborenen nennen sich selbst “die Kinder von Tschernobyl”, doch vom Standort kennen sie nur die virtuelle Welt des Videospiels S.T.A.L.K.E.R.

Aber sie wollen mehr über ihre Geschichte erfahren. Was ist heute von Tschernobyl geblieben? Wie sollen nachfolgende Generationen dort leben? Diese Fragen gehen alle an – nicht nur in Europa – und führen unmittelbar zur Debatte über den Umgang mit Atommüll und alten Kernkraftwerken.

Quelle: http://videos.arte.tv/de/videos/tschernobyl_und_europa-3850638.html

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