Todesflug MH 17 – Warum mussten 298 Menschen sterben? | WDR Doku

Todesflug MH 17 – Warum mussten 298 Menschen sterben? | WDR Doku

Um 12.00 Uhr des 17. Juli 2014 warten die Passagiere von Flug MH17 in der Abflughalle des Amsterdamer Flughafens. Laurens und seine Freundin Karleijn fliegen das erste Mal zusammen in den Urlaub. „Sie haben sich so darauf gefreut“, erzählt Laurens‘ Vater Wim. „Kurz vor dem Abflug haben sie uns noch ein Foto geschickt. Sie lachen darauf, so breit – breiter geht es nicht.“

Die Crew von MH 17 ist bereits an Bord. Kapitän Wan Amran Bin Wan Hussein hat den elften Geburtstag seines Sohnes Yunus verpasst. Er hat ihm versprochen nachzufeiern, sobald er zurück in Malaysia ist. Rund viereinhalb Stunden später wird die Maschine der Malaysia Airlines über der Ostukraine abgeschossen. Alle 298 Menschen an Bord kommen dabei ums Leben.

In einer groß angelegten investigativen Recherche haben sich Reporter von WDR, NDR und Süddeutscher Zeitung auf Spurensuche begeben und neue Ergebnisse zutage gefördert. Sie sprachen mit Augenzeugen an der Absturzstelle, internationalen Ermittlern, Militärexperten, Politikern und Geheimdienstvertretern. Und trafen die Hinterbliebenen der Opfer. In ihrer umfassenden TV-Dokumentation gaben sie im Frühjahr 2015 Antworten auf bis dahin ungeklärte Fragen. Seit März 2020 läuft der Prozess in den Niederlanden.

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Ein Film für die Story von Michael Wech, Demian von Osten und Ralph Hötte

Dieser Film wurde im Jahr 2015 produziert. Alle Aussagen und Fakten entsprechen dem damaligen Stand und wurden seit dem nicht aktualisiert.

Weitere Dokus zum Thema:
Flugzeugabsturz – Boeings tödliches System: https://youtu.be/IU8joCEPnWE&t=527s
Germanwings-Absturz: Unser Leben ohne Euch: https://youtu.be/YgSCypCtc-w&t=647s
Germanwings: Leben nach dem Absturz: https://youtu.be/7Y8OvxcVDtA&t=1078s