Teaser: Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Michael Tellinger (Ubuntu) und Bilbo Calvez

Das komplette Gespräch ist ab dem 24. März auf www.kenfm.de verfügbar.

Michael Tellinger, Musiker, Schriftsteller und Gründer der Ubuntu-Partei in Südafrika und Autor des Buches „Das Ubuntu Prinzip“ ist es gewöhnt, mit Menschen zu sprechen, die prinzipiell glauben, dass das Geld abzuschaffen eine utopische Idee ist, die nicht funktionieren kann. Die meisten Menschen haben schon Vorbehalte bei der bloßen Vorstellung. Ich, Bilbo Calvez, bin aber selbst der Meinung, dass eine solche Gesellschaft funktioniert. Ich sehe das Abschaffen des Geldes obendrein als eine dringende Notwendigkeit.

Jeder Versuch, eine Gesellschaft ohne Geld und Tauschmittel zu erschaffen, bekommt von mir absoluten Segen. Jeder kleine Schritt in diese Richtung ist absolut sinnvoll.

Die erste Hälfte des Buches von Michael Tellinger beschreibt den gesellschaftlichen Ist-Zustand in puncto Geld. Es geht darum, wie Geld uns versklavt und uns von unseren Herzensbestimmungen fern hält.
Anschließend beschreibt Michael Tellinger das Ubuntu-Projekt: Eine funktionierende Gesellschaft ohne Geld. Ich selbst war beim Lesen irritiert, dass so viele Regeln festgelegt wurden. Geld ersetzt das zwischenmenschliche Urvertrauen in einer Gemeinde. Damit eine Gemeinde ohne Geld funktionieren kann, sollte also volles Vertrauen da sein. Wenn man etwas ganz Neues probiert, warum nur ein halbes Paradies kreieren, denkt sich der Theoretiker.

„Das Ubuntu Prinzip“ kann zur Lektüre nur empfohlen werden!
Vom 25. März bis 9. April 2016 hält Michael Tellinger Vorträge in Europa und bietet Workshops an: U.a. in Wien, München, Prag und London.
http://michaeltellinger.com/2016/03/ubuntu-workshops-in-europe-uk-ireland/

Im August 2016 will Michael Tellinger mit seiner Ubuntu-Partei versuchen, die Bürgermeisterwahl in einer kleinen Stadt in Südafrika zu gewinnen und es wäre durchaus spannend, wenn dieses Projekt in die Realität umgesetzt wird und nicht mehr nur anhand der Theorie diskutiert werden muss, sondern man sieht, wie es in der Praxis funktioniert.

Das Gespräch wurde am 3. Mai 2015 in Saarbrücken aufgezeichnet und wird ab dem 24. März 2016 in voller Länge auf diesem Kanal gezeigt.

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Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.
Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, ist für September 2016 in der Planung. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.
Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

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Andere Filme der Bärensuppe:
Dada Madhuvidyananda:

Alicia:

Elias Tsolakidis:

Weitere führende Links:
http://www.baerensuppe.berlin
Zeitreisende hält eine Rede vor dem Brandenburger Tor:

Free Spirit: „Ich komme aus der Zukunft“:

„Publik-Privat“, das Buch:
http://www.bilbo.calvez.info/publik_privat/Buch.html

KenFM.de

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