Teaser: KenFM im Gespräch mit Elliott C. Harris

Elliott C. Harris lebt ein bewegtes Leben.

Geboren auf den Bahamas, groß geworden in Trinidad & Tobago, zieht es ihn in jungen Jahren in das nicht ganz so sommerliche Deutschland. Bei dieser Entscheidung spielt neben seiner Liebe zur klassischen Musik, vor allem der Entschluss Wirtschaftswissenschaften zu studieren eine große Rolle. Das „Wirtschaftswunder BRD“, insbesondere die Koexistenz von wirtschaftlicher Leistung und sozialer Gleichheit möchte er aus nächster Nähe erleben.

Nachdem Harris sein Studium in Kiel erfolgreich abgeschlossen und nebenbei „in der Kneipe“ ebenso erfolgreich Deutsch gelernt hat, beginnt er 1988 für den Internationalen Währungsfonds (IWF) zu arbeiten. Dort hält es ihn 25 Jahre lang, bevor er 2013 als Quereinsteiger bei der UNO anheuert. Zwei Jahre später wird er schließlich vom damaligen UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon zum Direktor des New Yorker Büros der UN-Umweltbehörde UNEP ernannt. Seine Rolle interpretiert er als die eines „Status Quo-Bewahrers“, der Probleme und Konfliktpotenziale so weit eindämmt, dass sie nicht in die Unlösbarkeit abrutschen.

Geht es nach Harris, haben wir Globalisierung falsch verstanden. Es geht nicht darum, in einem globalen Wettkampf auf Teufel komm raus Gewinner und Verlierer zu produzieren, sondern um gemeinsames, problemorientiertes Denken. Die gigantischen Herausforderungen unserer Zeit werden einzelne lokale Politiker nicht alleine bewältigen. Wer etwa den Klimawandel besiegen möchte, muss außerhalb von Nationalstaaten denken. Unabhängigen Institutionen wie dem IWF und der UNO kommt dabei eine Vermittlerrolle zu – Vermittlung zwischen Kapitalismus und Umweltschutz, Wettbewerb und Menschenrechten. Es gibt sicher leichtere Aufgaben.

Wir erlebten in Elliott Harris einen Mann mit ungebrochenen Optimismus, angetrieben von dem Gedanken, die Welt seiner Enkelkinder zu einem friedlicheren Ort zu machen.

Das vollständige Gespräch wird am 21. April 2017 auf KenFM veröffentlicht.

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