Tagesdosis 5.10.2019 – Smarte Überwachung durch Warn-Technologie?

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/tagesdosis-5-10-2019-smarte-ueberwachung-durch-warn-technologie/

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Ein Kommentar von Christiane Borowy.

Das im Januar 2019 in Kraft getretene Netzwerkdurchsuchungsgesetz, der am 3.Oktober 2019 getroffene EU-Beschluss zur schnelleren Löschung von so genannten Hasskommentaren, die vermehrte Löschung von YouTube-Kanälen sind nur einige Beispiele für Versuche in der jüngeren Zeit, Herr über das Internet und die Vernetzung über soziale Medien zu werden. Das Recht auf Kontrolle wird mit dem Schutz der Bevölkerung legitimiert. Es gibt in Deutschland zwei Behörden, die tatsächlich zuständig für den Schutz der Bevölkerung sind: Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat(BMI) und das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Verschleiert im Dickicht von Abkürzungen wie NINA, Katwarn, Biwapp und MoWaS sorgt das BBK insbesondere seit dem Jahr 2001 dafür, dass bis in jede Wohnung und Hosentasche hinein eine Technologie Einzug erhält, mit der es ganz leicht ist, die breite Bevölkerung, gleichzeitig und von zentraler behördlicher Stelle aus, technisch anzusteuern – angeblich nur, um in Krisensituationen Leben retten zu können.

NINA ist eine amtliche „Warn-App“. Sie warnt vor Gefahren und Katastrophen. Brennt in ihrer Stadt eine Fabrik und Sie sollen die Fenster geschlossen halten? Droht ein Unwetter? NINA weiß es schon und empfiehlt zu Hause zu bleiben oder den Bereich weiträumig zu umfahren. Das klingt doch praktisch. Haben Sie sie auch schon auf dem Handy? Nein? Macht nichts, Sie haben ja noch ihren Rauchmelder. Aber der Reihe nach…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-5-10-2019-smarte-ueberwachung-durch-warn-technologie/

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Was hat die Warn-App NINA mit Ihrem Rauchmelder und Ihrem Smart Home zu tun? Einiges.

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