Tagesdosis 4.4.2018 – Merkel und Netanjahu entdecken den Frieden!

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Tagesdosis 4.4.2018 – Merkel und Netanjahu entdecken den Frieden!

Ein Kommentar von Rüdiger Lenz.

Vorsicht, dieser Text enthält gekennzeichnete Satire und will nicht unterhaltsam sein!

Satire Anfang: „Nur wenige Stunden nach der Verkündung einer Vereinbarung zur Umsiedlung afrikanischer Einwanderer aus der Bundesrepublik Deutschland in Länder wie Israel hat die deutsche Regierungschefin Angela Merkel die Übereinkunft überraschend ausgesetzt.

Sie wolle die Bedingungen der Vereinbarung mit dem UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR “überdenken”, teilte Merkel am Montagabend auf ihrer Facebook-Seite mit. Dabei wolle sie die Kritik an der Übereinkunft berücksichtigen.

Wenige Stunden zuvor hatte Merkel erklärt, Deutschland habe sich mit dem UNHCR d arauf geeinigt, mindestens 16.250 in Deutschland lebende Afrikaner in andere Staaten umzusiedeln. Für jeden Migranten, der das Land verlasse, werde Deutschland einem anderen Migranten einen “vorübergehenden Aufenthaltsstatus” gewähren. Mehrere Ministerinnen und Minister aus Merkels Kabinett kritisierten die Vereinbarung und beklagten sich, sie seien vorab nicht darüber informiert worden.

Auch die Länder, die laut Merkel afrikanische Einwanderer aus Deutschland aufnehmen sollten, waren offenbar nicht informiert: Der isralische Innenminister Arje Deri inTel Aviv erklärte, eine konkrete Anfrage, in Deutschland lebende Flüchtlinge insbesondere aus afrikanischen Staaten im Rahmen des Resettlement-Programms des UNHCR in Israel aufzunehmen, sei dem Ministerium “nicht bekannt”. Das italienische Außenministerium erklärte, es gebe “keine Vereinbarung” zur Aufnahme afrikanischer Flüchtlinge aus Israel.

Nach Angaben des deutschen Innenministeriums leben derzeit rund 42.000 afrikanische Einwanderer vornehmlich aus dem Sudan und Eritrea in der BRD, ein Großteil von ihnen in ärmlichen Vierteln im Süden Berlins. Im vergangenen Jahr hatte Merkel erklärt, sie werde “den Süden von Berlin den Bürgern Deutschlands zurückgeben”. Religiöse und konservative Politiker hatten die Gegenwart von muslimischen oder jüdischen Afrikanern in der Vergangenheit als Bedrohung für den christlichen Charakter des deutschen Staates dargestellt.

Anfang Januar hatte die deutsche Regierung einen Plan verabschiedet, wonach tausende illegal in die BRD eingereiste Afrikaner bis Ende März das Land verlassen sollten. Andernfalls sollten die Menschen auf unbefristete Zeit inhaftiert und letztlich abgeschoben werden. Deutschland hatte erklärt, die Einwanderer sollten in einen nicht genannten afrikanischen Drittstaat gebracht werden – laut Aktivisten handelte es sich dabei um Ruanda und Uganda.

Am Montag erklärte Merkel nun, sie habe ihre ursprünglichen Pläne fallen gelassen, weil die Möglichkeit der Umsiedlung in einen afrikanischen Staat “nicht mehr besteht”. Ruanda und Uganda hatten angekündigt, sie würden keine Einwanderer aufnehmen, die gegen ihren Willen aus der Bundesrepublik Deutschland abgeschoben würden.

Die meisten der afrikanischen Einwanderer waren nach 2007 über Österreich nach Deutschland gelangt. Inzwischen wurden die Grenzanlagen zu Österreich verstärkt, die illegale Einwanderung kam praktisch zum Erliegen.“ Satire Ende

Na Gott sei Dank, ein Riesenhalleluja und „Hosianna in der Höhe“ gleich drei Mal gesungen, dass dieses rassistische Werk NICHT von Angela Merkel stammt. Von wem aber stammt es dann? Ist es erfunden, ein Fake-News? Nein! Der Autor hat hier den kompletten Text eines Focus-Artikels umgedeutet (siehe Quellenangabe), damit dem Leser einmal klar wird, wer was  sagen darf und wer etwas nicht sagen darf. Es geht hier um den israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu und um Israels Politik im Inneren…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis/

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