Tagesdosis 4.10.2019 – Amerikanischer Exzeptionalismus und Donald Trump

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/tagesdosis-4-10-2019-amerikanischer-exzeptionalismus-und-donald-trump/

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Ein Kommentar von Rainer Rupp.

In einem Artikel vom Mittwoch dieser Woche beklagt die US-Tageszeitung “Washington Post“ bitterlich, dass US-Präsident Donald Trump den geheiligten „amerikanischen Exzeptionalismus“ ablehnt (1). Liest man den Artikel mit dem Titel: “Der Trumpismus stellt eine Ablehnung des Amerikanischen Exzeptionalismus dar” („Trumpism represents a repudiation of American exceptionalism“) weiter, dann hätte die einst vorbildliche liberale Zeitung Trump auch gleich Vaterlandsverrat in einem besonders schweren Fall vorwerfen können.

Beim dem Begriff „Amerikanischer Exzeptionalismus“ handelt es sich um den Anspruch der Vereinigten Staaten von Amerika eine Sonderstellung gegenüber allen anderen Nationen einnehmen. Dieser Begriff ist in der gesamten US-Geschichte eine Konstante. “Ich glaube, dass Gott uns die Vision der Freiheit eingepflanzt hat”, erklärte Präsident Woodrow Wilson, als Washington in den Ersten Weltkrieg eintrat um den Europäern den rechten Weg zu zeigen: „Sie werden auf den Pfaden der Freiheit wandeln”, fügte er hinzu.

Auch im 21. Jahrhundert stellt der amerikanische Exzeptionalismus weiterhin die politische Kernideologie der USA dar. Dazu gehört die Überzeugung, dass die USA „die einzigen in der Geschichte der Neuzeit sind, „die das Gottes Werk verrichten, indem sie ihr politisches und wirtschaftliches System anderen Länder bringen.“(Aufzwingen, wäre genauer.)

Wegen ihrer angeblichen „Einzigartigkeit“ sind die USA deshalb an völkerrechtliche Vereinbarungen grundsätzlich nur insoweit gebunden, wie diese ihnen nützen…weiterlesen hier: https://kenfm.de/tagesdosis-4-10-2019-amerikanischer-exzeptionalismus-und-donald-trump/

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