Tagesdosis 25.4.2019 – Europawahlen: der Pulse Of Europe oder ein Pulsus paradoxus?

Tagesdosis 25.4.2019 – Europawahlen: der Pulse Of Europe oder ein Pulsus paradoxus?

Den vollständigen Tagesdosis-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier:https://kenfm.de/tagesdosis-25-4-2019-europawahlen-der-pulse-of-europe-oder-ein-pulsus-paradoxus/

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Ein Kommentar von Bernhard Loyen.

Die Europawahl 2019 ist die neunte Direktwahl zum Europäischen Parlament. Sie findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union statt, in Deutschland und Österreich am 26. Mai 2019. Die Liste der Länder Europas besteht aus 47 Ländern des Subkontinents Europa. Zugehörig der Institution EU finden sich jedoch aktuell nur 28 Staaten, daher ist die Bezeichnung Europawahl dann doch eher eine typische Mogelpackung mit nachhaltiger Wirkung.

Da immer mehr Menschen den regelmäßigen leeren Versprechungen, Lügen und Wortbrüchen überdrüssig werden, lag die Wahlbeteiligung im EU-Durchschnitt zuletzt nur noch bei 42,61 Prozent (in Deutschland bei 48,1 Prozent) (1). Schlusslichter waren bei der letzten Wahl die Slowakei mit einer Wahlbeteiligung von nur 13,05 % und Tschechien mit 18,2%. An der Spitze Belgien mit doch eher skurrilen 89,64 % und Luxemburg mit 85,55 % (2).

Woran denken sie beim Wort Europa? An individuell gewachsene Ländertraditionen, oder ein Konglomerat verschiedenster Strömungen, künstlich proklamiert als Staatsangehörigkeit: europäisch? Wer als Mensch, nicht als Wähler, sich auf individuelle Heimatgefühle beruft, gerät zusehends in den Verdacht des Nationalisten = kein guter Europäer. Eine zunehmende Absurdität der Wahrnehmung.

Aktuell stellen sich den politisch motivierten EU Gegnern neben den unglaubwürdigen Wahlplakats Floskeln teilnehmender Parteien, auch wieder mal sogenannte pro-europäische Organisationen, entsprechend dem Wahltermin forciert panisch, entgegen. Blicken wir nach Deutschland.

Ein Europa für Alle! Deine Stimme gegen Nationalismus! nennt sich zum Beispiel so eine Gruppierung. Sie weiß, Zitat: Die Europawahl am 26. Mai 2019 ist eine Richtungsentscheidung über die Zukunft der Europäischen Union. Nationalisten und Rechtsextreme wollen mit ihr das Ende der EU einläuten und Nationalismus wieder groß schreiben (3). Sind das wirklich ihre größten Sorgen? Gibt es vielmehr positives zu Europa, in dem Falle der EU und Brüssel zu sagen? Zitat: Gemeinsam sagen wir: Die EU muss sich ändern, wenn sie eine Zukunft haben will… Unser Europa der Zukunft verteidigt Humanität und Menschenrechte; steht für Demokratie, Vielfalt und Meinungsfreiheit; garantiert soziale Gerechtigkeit und treibt einen grundlegenden ökologischen Wandel und die Lösung der Klimakrise voran.

Zu den Unterstützern von Ein Europa für Alle! finden sich u.a. Attac, Campact, Pro Asyl, Oxfam, die AWO, Greenpeace und der Paritätische Gesamtverband. Insgesamt an die 60 Organisationen. Auf der Internetseite finden sich weitere Gründe, um zur Europawahl zu gehen, Zitat: Wir denken: Europa muss wieder besser werden. Es wäre interessant zu erfahren, wie lange dieses bessere Europa in der Betrachtung der Initiatoren zurück liegt? Weiter im Programm. Da EU Politik kompliziert ist, gibt es die Rubrik: Aufruf in leichter Sprache, Originalzitat, keine Satire: Uns sind diese Dinge sehr wichtig: Menschen fliehen nach Europa. Weil sie in ihrer Heimat in Gefahr sind. Viele kommen über das Meer nach Europa. Und viele ertrinken dabei. Weil ihr kleines Boot sinkt. Diese Menschen brauchen einen sicheren Weg zu uns. Zum Beispiel mit dem Zug. Dann ertrinkt niemand. Wir müssen ihnen erlauben zu uns zu kommen. Damit sie nicht heimlich über das Meer kommen müssen (4).

Soll so Kindern, oder wem auch immer Politik vermittelt werden?…weiterlesen hier:https://kenfm.de/tagesdosis-25-4-2019-europawahlen-der-pulse-of-europe-oder-ein-pulsus-paradoxus/

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