Südkorea: Mann zündet sich aus Wut über Zwangsprostitution vor japanischer Botschaft an

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Weil Japan während des Zweiten Weltkrieges Soldatenbordelle betrieben hat, in denen Koreanerinnen systematisch zur Prostitution gezwungen wurden, kam es erneut zum Protest vor der japanischen Botschaft in Seoul. Diese Demonstrationen finden regelmäßig mittwochs vor der japanischen Botschaft statt. Die rund 1.000 Demonstranten fordern eine offizielle Entschuldigung aus Tokio. Drei Tage vor dem 70. Jahrestag der Befreiung Koreas aus der japanischen Kolonisierung war ein 81-Jähriger Demonstrant wohl so wütend über die systematische Zwangsprostitution und die fehlende Entschuldigung, dass er sich selbst anzündete. Der Mann wurde mit Verbrennungen dritten Grades ins Krankenhaus eingeliefert.

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