Strafverfolgung unter Beobachtung | Udo Vetter (Vortrag SIGINT09 23.05.2009)

Das Internet steht unter Beobachtung. Der Vortrag erklärt, was die Ermittlungsbehörden interessiert, wie sie vorgehen und welche Rechte Betroffene haben.

Das Internet als rechtsfreier Raum? Diese Zeiten sind endgültig vorbei — wenn es sie denn jemals gab. Heute steht das Internet unter vielfältiger Beobachtung. Nicht nur beim Bundeskriminalamt, sondern auch auf Landesebene bewegt sich eine Vielzahl Polizeibeamter anlassunabhängig im Netz. Onlinekriminalität (oder das, was zunächst dafür gehalten wird) ist auch in den Polizeibehörden vor Ort längst ein Thema; Ausstattung und Fachkenntnis der Ermittler verbessern sich stetig.

Der Vortrag umreißt die wichtigsten Schnittstellen von Internet und Strafverfolgung: Identitätsmissbrauch Hackingtools (§ 202c StGB) Tauschbörsen (Urheberrecht), Kampf gegen Kinderpornografie Meinungsäußerungen in Foren und Weblogs (Wikileaks) Im Mittelpunkt stehen die typischen Abläufe: Tatverdacht Hausdurchsuchung einschließlich Beschlagnahme von Hardware Ermittlungsverfahren Hauptverhandlung Anhand praktischer Fälle wird dargestellt, worauf sich Betroffene einrichten müssen, welche Rechte sie haben und wie sie am besten davon Gebrauch machen.

Redner: Udo Vetter
EventID: 3228
Event: SIGINT 2009 des Chaos Computer Club [CCC]
Ort: KOMED; Im Mediapark 7; 50670 Köln; Deutschland
Sprache: deutsch
Beginn: 23.05.2009 20:00:00 +02:00
Lizenz: CC-by-nc-sa

Internet und Strafverfolgung unter Beobachtung | Udo Vetter (Vortrag SIGINT09 23.05.2009):
Strafverfolgung Beobachtung Udo Vetter Vortrag SIGINT09 2009

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