Stadtgespräch mit dem Kapitalismus-Kritiker Heiner Flassbeck

Warum brechen die Sozialdemokraten in den meisten europäischen Ländern ein, obwohl sie seit vielen Jahren vor dem Kasinokapitalismus und vor den «Heuschrecken» gewarnt hatten? Welche eigenen Lösungen bieten linke Politiker, wenn nun auch die Bürgerlichen auf den Staat zurückgreifen? Wo stehen Kritiker des Kapitalismus, wenn es derzeit zu diesem System keine Alternative gibt? Heiner Flassbeck, früher Staatssekretär bei Oskar Lafontaine, jetzt Chefökonom der Uno-Organisation für Handel und Entwicklung UNCTAD in Genf wirft einen schonungslosen Blick: «Gescheitert – Warum die Politik vor der Wirtschaft kapituliert», lautet sein jüngstes Buch. Er hat aber auch mit seinem Genfer Team einen Plan entworfen, um die Krise zu meistern. Dabei schöpft er aus seiner Erfahrung als Wissenschaftler (so war er in der Leitung des angesehenen Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung) und als Politiker: Als Lafontaine deutscher Finanzminister war und vergeblich die Weltwirtschaft reformieren wollte, entwickelte namentlich sein Staatssekretär Flassbeck die Konzepte. Roger de Weck führt mit dem linken Ökonomen ein Krisengespräch.

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