STANDPUNKTE • Wurden die Kurden in Syrien “verraten”?

STANDPUNKTE • Wurden die Kurden in Syrien “verraten”?

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Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Wie stellt sich die Situation in Ost-Syrien, nicht aus Sicht einer angreifenden Koalition, dar?

Die Berichterstattung der Medien über den Einmarsch der Türkei nach Nord-Ost-Syrien, in das von den USA mit Hilfe von Frankreich und Großbritannien besetzten Teil Syriens, entspricht der Sichtweise einer Koalition von Mächten, welche Teile eines fremden Staates illegal besetzt halten. So erklärt sich die unisono Heiligsprechung der Kurden und Verdammung der US-Politik, welche die Kurden nun „verraten“ würde. Aber gibt es auch andere Sichtweisen, nein ich meine nicht die der Türkei, sondern die Syriens? Wenn ja, wie sieht sie aus.

Vorausgeschickt sei die Erklärung, dass die Selbstbestimmung der Völker eines der wichtigsten Menschenrechte ist, und doch regelmäßig, besonders von den USA und ihren Verbündeten radikal bekämpft wird. Nichts anderes ist der Kampf gegen den legitimen syrischen Staat, mit Hilfe von „Rebellen“ und eigenen Streitkräften. Um so lächerlicher ist die Annahme, dass die USA einem „kurdischen Staat“ aus Liebe für die Menschenrechte den Weg ebenen würde. Ging es beim Kosovo in erster Linie darum, Jugoslawien zu zerschlagen und eine große NATO- bzw. US-Präsenz näher an der Grenze zu Russland stationiert zu haben, so ging es von Anfang an bei der Zusammenarbeit mit den Kurden alleine darum, Syrien zu spalten und die legitime Regierung zu schwächen oder ganz zu beseitigen. Und das MUSSTE jedem Beobachter klar sein. Deshalb ist die Äußerung des US-Präsidenten Trump, dass die Kurden viel Geld (!wer genau?) und modernste Waffen erhalten hätten, ein Hinweis, dass die Kurden von Anfang an von den USA als Söldner angesehen wurden. Als Proxy-Armee, welche die schmutzige Arbeit verrichten kann, ohne dass dies auf die USA zurückfällt.

In dutzenden von Büchern und vielleicht hunderten von Artikeln konnte man lesen, welche Beziehung die USA zu den Kurden hatten. Es waren lokale Kämpfer, die sich gegen die eigene Regierung gewandt hatten und nun dazu dienten ein Teil von Syrien zu besetzen. Sie wurden dafür mit Waffen ausgerüstet und gut bezahlt, damit sie verhinderten, dass die legitime Regierung die Gewalt über die Ölfelder zurück gewann. Auch viele Kurden hatten das erkannt. Und, obwohl in der politischen Opposition, sich entschlossen, in der Armee und der Arbeit der Regierung gegen den ausländischen Angriff an der Seite der Regierung zu agieren. Weiterlesen: https://kenfm.de/standpunkte-%e2%80%a2-wurden-die-kurden-in-syrien-verraten/

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