STANDPUNKTE • Wenn Totschlagargumente nutzlos werden

Den vollständigen STANDPUNKTE-Text (inkl ggf. Quellenhinweisen und Links) findet ihr hier: https://kenfm.de/standpunkte-%e2%80%a2-wenn-totschlagargumente-nutzlos-werden/

(!) User-Info: Bitte aktiviert nach abgeschlossenem Abonnement unseres YouTube Channels das Glockensymbol rechts neben dem Abokästchen! Damit erhält jeder Abonnent automatisch eine Info nach Veröffentlichung eines Beitrags auf unserem Channel. Danke. Eure KenFM-Crew. (!)

Ein Standpunkt von Jochen Mitschka.

Die Waffen des Establishments verlieren ihre Wirkung.

Dass die CIA den Begriff „Verschwörungstheorie“ eingeführt hatte, um die Diskussionen über die Ermordung des US-Präsidenten John F. Kennedy abzuwürgen, dürfte inzwischen jeder wissen. Trotzdem wird der Begriff immer noch vom Establishment und seinen Anhängern gerne benutzt. Um den Begriff immer mal wieder neu zu gewichten, werden dafür auch gerne absurde Geschichten von irgendwelchen Spinnern besprochen. Von diesen Absurditäten, so der Wille der Macher von „Dokumentationen“, soll der Medienkonsument dann den Schluss ziehen, dass alles, was den Stempel „Verschwörungstheorie“ vom Mainstream erhält, dem gleichzusetzen ist. Eine etwas aufwendigere Weise, um Thesen, die dem üblichen Narrativ widersprechen, als „Verschwörungstheorie“ abzuwerten, und damit aus dem weiteren Diskurs zu entfernen, ist die selektive Widerlegung der schwächsten Argumente in einer These, ohne den Zusammenhang und die Antwort auf die Widerlegung ebenfalls zu benennen. Aber dieses und andere Totschlagargumente verlieren langsam an Macht.

Verschwörungstheorie

Denn immer mehr Menschen verstehen oder spüren instinktiv die Hintergründe, und der Begriff, wie andere, haben sich nicht nur abgenutzt, sondern in ihr Gegenteil verkehrt. Alternative verwenden den Begriff Verschwörungstheorie schon spöttisch, selbstironisch oder einfach als witzige Bemerkung. Meist dann, wenn es um Thesen geht, die sich gegen ein, manchmal lächerlich schlecht begründetes, Narrativ des Establishments richtet. Damit werden auch gerne Thesen benamt, welche zwar nicht bewiesen, aber von den Begründungen her besser sind als die offiziellen Aussagen.

Eng verbunden mit dem Begriff „Verschwörungstheorie“ ist der des „Truther“. Damit soll der Eindruck erweckt werden, dass derjenige, der so bezeichnet wird, zu einer Sekte gehört, die an religionsähnlichen Mythen festhält. Zuerst in Verbindung mit den Zweiflern an dem offiziellen Narrativ der 9/11 Geschichte genutzt.

Truther sind also angeblich solche, die daran glauben, dass Aliens Menschen verschleppt haben um Versuche mit ihnen zu veranstalten, die an Echsenmenschen glauben, und die behaupten, dass die CIA die Twin-Towers in New York gesprengt hat, nicht Agenten von Al-Kaida-Chef Bin Laden. Wie gesagt, man sucht Beispiele für Extreme, um grundsätzliche Fragen zu unterbinden. So wie die Frage, warum in dem offiziellen Bericht zu 9/11 kein Wort von dem dritten Hochhaus, das im freien Fall zusammenbrach stand. Oder warum dort schlicht wesentliche Fakten fehlten, oder warum wichtige Seiten insbesondere was die Attentäter angeht, unter Geheimhaltung gestellt wurden. Aber mit Truthern braucht man ja gar nicht über solche Dinge zu diskutieren. So wie man nicht über Israel mit „Antisemiten“ diskutieren muss. Weiterlesen hier: https://kenfm.de/standpunkte-%e2%80%a2-wenn-totschlagargumente-nutzlos-werden/

+++

Abonniere jetzt den KenFM-Newsletter: https://kenfm.de/newsletter/

+++

KenFM jetzt auch als kostenlose App für Android- und iOS-Geräte verfügbar! Über unsere Homepage kommt Ihr zu den Stores von Apple und Google. Hier der Link: https://kenfm.de/kenfm-app/

+++

Dir gefällt unser Programm? Informationen zu Unterstützungsmöglichkeiten hier: https://kenfm.de/support/kenfm-unterstuetzen/

Jetzt kannst Du uns auch mit Bitcoins unterstützen.
BitCoin-Adresse: 18FpEnH1Dh83GXXGpRNqSoW5TL1z1PZgZK

https://www.kenfm.de

httpv://www.youtube.com/watch?v=KenFM

KenFM.de
KenFM ist ein freies Presseportal, eine Nachrichtenplattform, die bewusst das Internet als einziges Verbreitungsmedium nutzt, um das klassische Sendegebiet eines UKW Radios auf den ganzen deutschsprachigen Raum auszudehnen. Darüber hinaus agiert KenFM zunehmend im internationalen Rahmen: Unsere Beiträge werden bereits in verschiedene Sprachen übersetzt, englischsprachige Interviews finden in der Rubrik „KenFM-International“ ihren Platz. KenFM ist userfinanziert und somit auf die finanzielle Unterstützung der Community angewiesen. Wir verstehen KenFM daher auch nicht als unser Portal, sondern als das all derer, die uns mit ihrem Geld den Auftrag gegeben haben, im Dreck zu wühlen, die Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht embeddeter Journalismus aus Berlin. Finanziert durch den User! https://kenfm.de/unterstutze-kenfm