Stadtgespräch: Stadt der Flüchtlinge – Stadt der Neugründer: Heimat für alle?

Die Integrationsministerin Bilkay Öney, der Unternehmer Wolfgang Grenke, die Autorin Mehrnousch Zaeri-Esfahani und Angelika von Loeper vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg diskutieren gemeinsam auf dem Podium über das aktuelle Thema Flüchtlinge. Unter der Moderation von Markus Brock werden Aspekte wie die „Flut der Flüchtlingshelfer“, politische Probleme, sowie mögliche Maßnahmen debattiert. Zudem war mit dem Publikumsüberraschungsgast, Ibraimo Alberto, auch die Perspektive eines Flüchtlings selbst vertreten. Der Boxer und Ausländerbeauftragte der brandenburgischen Stadt Schwedt musste aus rassistischen Gründen vor einigen Jahren nach Karlsruhe flüchten.

Zum 300. Stadtgeburtstag Karlsruhes veranstaltet das ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale, Karlsruher Institut für Technologie (KIT), im großen Pavillon im Schlossgarten acht von zwölf „Stadtgesprächen“. Themen, die Karlsruhe und seine Bürgerinnen und Bürger aktuell oder schon immer beschäftigen, stehen zur Diskussion: Religion und Atheismus, Flucht, Innovation, Ökologie, Vielfalt und Visionen sind nur einige der Stichworte, die auf dem Podium und im Publikum diskutiert werden. Dabei greifen die Stadtgespräche auch immer auf die historische Entwicklung und die Besonderheiten Karlsruhes zurück. Renommierte Gäste aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Zivilgesellschaft und Wissenschaft bringen unterschiedliche Blickwinkel und Erfahrungen nach Karlsruhe.

Das erste vom ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft veranstaltete Stadtgespräch fand am 8. Juli 2015 statt.
Konzeption und wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Caroline Y. Robertson-von Trotha

Weitere Informationen: www.zak.kit.edu/stadtgespraeche

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Aktuelle Videos von Vorträgen und Veranstaltungen des ZAK | Zentrum für Angewandte Kulturwissenschaft und Studium Generale am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).Mit seinen Aktivitäten im Bereich Öffentliche Wissenschaft vermittelt das ZAK einem interessierten Publikum komplexe Forschungsthemen in verständlicher Form. Als zentrale wissenschaftliche Einrichtung des KIT bietet es darüber hinaus Studierenden aller Fakultäten Zugang zu interdisziplinären Lehrangeboten und beschäftigt sich in kulturwissenschaftlichen Forschungsprojekten mit Interkulturalität, Wissenschaftskommunikation und kulturellem Erbe.



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