Spiritualität mit Wissenschaft gleich Heilung

Colitis ulcerosa ist eine nach herkömmlicher Ansicht unheilbare Darmerkrankung, die mit einem hohen Krebsrisiko tödlich enden kann. Angesichts dieser Diagnose war Philomena zunächst verständlicherweise konfrontiert mit Angst und Unsicherheit
Cortison wurde zu einem ständigen Begleiter, sogar eine Operation war angeraten. Doch Etwas in ihr sträubte sich gegen die Vorstellung, sich passiv dem medizinischen System zu überlassen.

Neben vielen weiteren Versuchen flog sie sogar nach Brasilien, um sich von einem Heiler behandeln zu lassen. Nichts funktionierte.
Es fiel ihr allerdings auf, dass Momente der Ruhe und Entspannung die Beschwerden erleichterten. Selbst der brasilianische Heiler gab ihr am Ende nur eine Meditation zur Entspannung an die Hand. Es nützte zwar nichts, macht sie aber nachdenklicher, was es mit dem Thema Entspannung auf sich haben könnte.

Die lange Suche blieb zwar einerseits erfolglos, andererseits wurde ihr mit jedem Misserfolg klarer, dass es mit ziemlicher Sicherheit um die Zuwendung zu sich selber geht. Betroffen machte sie dabei die Feststellung, dass Nichts von alledem von der Krankenkasse bezahlt wurde. Hingegen hätte die Versicherung alle Therapien übernommen, die mit der Aufgabe von Eigenverantwortlichkeit verbunden gewesen wären.

Irgendwann begegnete sie auf ihrer weiteren Suche der Simplonik. Am Anfang stand das Selbststudium. Dabei faszinierte sie die Bodenständigkeit und Nachvollziehbarkeit der Herangehensweise. Schritt um Schritt ging es voran.

Der Stempel der Unheilbarkeit löste sich im Nichts auf. Mit der IST – Klärung endete ihre lebenslange Flucht vor sich selber. Sie musste sich nicht mehr wütend gegen die Verdauung negativer Annahmen über sich selbst auflehnen. Die Stoffwechselrenaturierung und die SEIN – Mineralien wurden angesichts dieser aufgeschlossenen, sich selbst zugewandten Grundhaltung zu effizienten Instrumenten. Die Beschwerden schwanden so, wie ihr Selbstverständnis, ihre Eigenständigkeit und Echtheit wuchsen.

Wolfgangs Geschichte steht für den monotonen und nur auf Funktion bedachten Tagesverlauf vieler Menschen. Allerdings war er schon von Jugend an der Natur sehr zugewandt und von deren Einfachheit fasziniert. Nicht dass er sie verstanden hätte, es war mehr eine Ahnung. Diese nährte seine Suche nach bodenständiger und wissenschaftlicher Spiritualität. Gerne wäre er Verhaltensforscher für Tiere geworden.
Doch das hatten seine Eltern für ihn nicht vorgesehen. So wurde er nach abgebrochenem Studium Versicherungskaufmann. Er spürte, dass dies alles nicht wirklich sein Weg ist. Dabei kam er sich wie ein Stück Treibholz vor, dass im vorgegebenen Strom der Gesellschaft mitschwimmt.
Der Trott ließ die Unzufriedenheit steigen. Eine fortwährende Suche begann. Mehrmals brachen seine Weltbilder zusammen. Er ist immer wieder aufgestanden, weiter gegangen und hat einen größeren Zusammenhang gefunden. Nach und nach zeigten sich die Ungereimtheiten der nur behaupteten Demokratie, die Widersprüchlichkeiten in der Medizin und anderen Wissenschaftsbereichen. Nirgendwo fand er die für wissenschaftliches Arbeiten zwingend erforderliche Bezugnahme zur sichtbaren Natur.
Verfressen stopfte er minderwertige Nahrungsmittel in sich hinein, um unbewusst wenigstens ein körperliches Gefühl der Fülle zu haben. Die Leere seiner Gefühlswelt blieb lange Zeit unerkannt. Daran änderte weder Positivdenken noch irgendeine andere mit Disziplin erlernte Technik etwas.

Irgendwann hielt er dann das Simplonik-Anwendungshandbuch in seinen Händen. Zusammen mit dem Buch die „Menschliche Schule“ erschloss sich für ihn zum ersten Mal ein einfacher und bodenständiger Zugang zum Verständnis der Natur und ihrer Gesetzmäßigkeiten.

Mit der ersten Stoffwechselrenaturierung erlebte er einen Höhenflug und danach erst mal einen beinahe genauso tiefen, enttäuschenden Absturz. Die Erkenntnis der zwingenden Folgerichtigkeit der erkannten naturgesetzlichen Zusammenhänge hielt ihn allerdings auf der Spur zur natürlichen Einfachheit.

Erst mit der IST – Klärung ging es dann tatsächlich richtig los. Die Schritte waren klein und das dürfen sie sein. Sicherlich wäre er gerne schneller vorangeschritten, doch interessanterweise spielte dies keine wirkliche Rolle. Das Bewusstsein und die Wahrnehmung für den jetzigen Moment nahm Schritt für Schritt zu. Immer besser konnte er seine tatsächliche, gefühlte Position wahrnehmen. Mit immer größerer Klarheit konnte er für sich und seine Bedürfnisse eintreten. Das ist keine Frage von Willenskraft, sondern eine Frage der Lust und des Sogs. Willenskraft ist eine Fiktion. Sie existiert nicht und wurde allein zur Aufzucht eines leistungswilligen Weisungsempfängers im Bildungssystem erzeugt.

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