Spätsommerblüher – Staudenbeet anlegen

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http://youtu.be/ShKrTGL2908

Spätsommerblüher
Veronika Bauer und Kerstin Hofmann arbeiten in der Staudengärtnerei Extragrün in Attaching bei Freising. Das heute geplante Schaubeet soll zeigen, wie sich Pflanzen kombinieren lassen. Spätsommer ist das Hauptthema des Beetes. Viele der insgesamt 90 Stauden, die die beiden Gärtnerinnen für das 10 Quadratmeter große Beet ausgewählt haben, blühen ab August und teilweise bis weit in den Herbst hinein.

Pflanzenliste
Leitstauden
6 x Achillea filipendulina-Hybr. ‚Credo‘
3 x Agastache rugosa x foenic. ‚Blue Fortune‘
3 x Agastache Rugosa-Hybride ‚Black Adder‘
3 x Echinops bannaticus ‚Taplow Blue‘
5 x Echinacea purpurea ‚Alba‘

Gräser
3 x Sorghastrum nutans ‚Sioux Blue‘
3 x Schizachyrium scop. ‚Standing Ovation‘

Begleitstauden
3 x Euphorbia seguieriana ssp.niciciana
6 x Scabiosa ochroleuca
5 x Salvia verticillata ‚Hannay’s Blue‘
6 x Calamintha nepeta ‚Triumphator‘
6 x Coreopsis verticillata ‚Moonbeam‘
5 x Aster x frikartii ‚Jungfrau‘

Bodendecker
9 x Geranium renardii
9 x Alchemilla erythropoda
6 x Erigeron karvinskianus ‚Blütenmeer‘
9 x Sedum reflexum

Stauden pflanzen – Schritt für Schritt
Boden vorbereiten
Als erstes lockern die beiden Gärtnerinnen den Boden mit der Grabgabel. Dabei entfernen sie gleich Beikräuter und Wurzelreste. Durch vorher eingearbeiteten Kies lässt sich der eigentlich lehmige Boden gut bearbeiten.

Stauden ausstellen
Vor dem Pflanzen werden alle Stauden im Beet ausgestellt. Hohe Stauden brauchen mehr Platz, kleine Stauden setzt man enger zusammen. In Staudenkatalogen findet man für jede Art die Angabe: Stück pro Quadratmeter. Daraus ergibt sich der Abstand und die Menge der Pflanzen, die man für eine bestimmte Fläche benötigt. Gärtner unterscheiden in der Regel zwischen Leitstauden (1-3 St./m²), Begleitstauden (4-6 St./m²), niedrige Begleitstauden (5-8 St./m²), bodendeckende und zwergigen Stauden (9-16 St./m²).

Stauden pflanzen
Bei Einsetzen der Stauden hebt man das Pflanzloch etwas größer aus. Bei der Duftnessel gibt Veronika Bauer noch eine Schaufel Lavabruch dazu. So kann Wasser besser abfließen. Denn Staunässe verträgt die Duftnessel nicht. Vor dem Pflanzen kann man den Wurzelballen leicht anschneiden. An der Stelle bildet die Staude neue Feinwurzeln und kann besser anwachsen. Die Pflanze wird genauso tief gesetzt, wie sie im Topf stand. Zum Schluss die Erde gut andrücken.

Mulchen und gießen
Anschließend wird die Fläche mit feinem Kies gemulcht. Unerwünschte Beikräuter haben so kaum eine Chance. Zum Schluss wird großzügig angegossen. So kann sich die Erde um den Wurzelballen schließen. Sind die Stauden einmal angewachsen, braucht man sie nur noch in langen Trockenphasen gießen.

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