Schulpsychologie und Pädagogische Psychologie: Über den (Un-) Sinn des Sitzenbleibens

Nahezu jeder 4. Schüler hat in Deutschland im Alter von 15 Jahren mindestens einmal eine Klasse wiederholt.
Doch was bringt der sogenannte “Schuss vor den Bug”? Führt er wirklich zur erhofften Kursänderung oder bringt er das Schiff letztlich vollständig zum kentern?
Zu kaum einem anderen Thema ist die Datenlage so eindeutig: Sitzenbleiben stigmatisiert und frustriert die Betroffenen.
Auch die Noten werden (nach einem kurzen Erholungseffekt) auf lange Sicht nicht besser.
Zudem: Die Kosten für die längere Beschulung sind enorm (ca. 800.000.000 Euro/Jahr)! Geld, das wesentlich besser in individueller Förderung angelegt wäre…

Das Buch: http://psychologie-lernen.de/?page_id=12338

Keywords:
Im Alter von 15: fast jeder 4.- Forsa-Umfrage – Schuss vor den Bug – Erholungseffekt, dann bricht die Leistung meistens wieder ein – Frustration – peer group – Rosenthal-Effekt – individuelle Förderung – Klaus Klemm – Kosten des Sitzenbleibens: 800.000.000 Euro jährlich – freiwilliges Wiederholen – 930.000.000 -1,45 Milliarden Euro für Nachhilfeunterricht – soziale Ungerechtigkeit – LBS-Kinderbarometer – PISA-Spitzenreiter: Bayern 3,2%/Schuljahr vs. Baden-Württemberg: 1,4 %/Schuljahr – Nachhilfe – Tietze – Struck – Füller – Pädagogische Psychologie

Psychologie der Schule

Psychologie der Schule

Offensichtlich gibt es eine enorme Kluft (“Knowing-Doing-Gap”) zwischen den Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Forschung und dem pädagogischen Handeln von manchen Lehrern und Eltern. Was bringt all die psychologische Forschung wenn wir sie nicht benutzen?




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