Schluss mit den Almosen – GEMA reformieren * Berlin, 7. Apri



Dr. Hanjo Lehmann aus Berlin, Initiator von www.GEMA-reformieren.de , fordert eine Reformierung der GEMA-Strukturen.
Größter Skandal der GEMA, so Dr. Lehmann, ist ihr anti-demokratisches Mitgliederrecht: Volles Stimmrecht haben nur die 3500 "ordentlichen Mitglieder", die "in fünf aufeinander folgenden Jahren ein GEMA-Mindesteinkommen von EUR 30.000 bezogen haben". Die 60.000 "angeschlossenen" Mitglieder mit weniger Einkommen sind laut GEMA-Satzung "keine Mitglieder im Sinne des Vereinsrechts."

Wie konnte es in einer Demokratie zu einer Satzung kommen, die Mitgliedsrechte nach dem Einkommen zuteilt?

Antwort: Durch eine Trickserei schlauer Nazi-Funktionäre, die so nach 1945 die jüdischen Exil-Heimkehrer aus der GEMA heraushalten wollten.

Vorgänger der GEMA war die 1933 von Goebbels gegründete "Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte" (Stagma). Jüdische Urheber waren ausgeschlossen. Ansonsten waren alle Komponisten, Textdichter und Verleger gleichberechtigte (Zwangs-)Mitglieder.

Warum aber verzichteten diese beim Übergang von der Stagma zur GEMA auf ihre Mitgliederrechte?




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