Schlachtfeld Europa: 1648 bis 1870 demokratisch besichtigt (Video-Clip)

Nach dem Westfälischen Frieden legen sich die absolutistischen Oberherren von Gottes Gnaden stehende Heere zu und entfalten einen regen Militärkult. Militarismus wird zur vorherrschenden Geisteskrankheit. Kurfürst Friedrich Wilhelm I. Großer genannt, wegen großer Eroberungen, nahm 1656 in der Schlacht von Warschau mit seinen Truppen zusammen mit schwedischen den Polen Preußen ab. Schlacht Fehrbellin.

NORDISCHER KRIEG 1674-1679. Kurfürst Willhelm war im Zug des HOLLÄNDISCHEN KRIEGS im Elsass gegen Frankreich unterwegs, da griff ihn Schweden zuhause an. Dasselbe verlor am Ende Pommern. 14Jahre SPANISCHER ERBFOLGEKRIEG Von 1701 bis 1714 füllten sich die Friedhöfe und Krankenhäuser Europas, weil dem spanischen Königshaus kein Mann entsprossen war. Preußen-Brandenburg mischte mit. Größere Gewinne machte niemand.

1740 fällt Preußens König Friedrich II. in Schlesien ein, nachdem Maria Theresia es geerbt hatte, als Teil Österreichs. Zwei SCHLESISCHE KRIEGE und der 7JÄHRIGE KRIEG mussten erlitten werden, 20 Jahre lang, damit Preußen eine Großmacht werde. Friedrich wollte ein aufgeklärter Herrscher sein, plauderte gern mit Voltaire. Immanuel Kant hatte dargelegt, Aufklärung sei die Überwindung der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Das galt nicht für Friedrichs Untertanen.

1776. Der Kongress der Vereinigten Staaten erklärt die Menschenrechte und die Unabhängigkeit von England. Also Krieg, was sonst. Die freien Bürger gewinnen gegen die Kriegsknechte europäischer Potentaten. Paris, 1789 Freiheit, Brüderlichkeit. Feudalherren verlieren Habe und Köpfe. Frankreich wird Republik. Österreich und Preußen fordern die Wiederherstellung der Monarchie und lassen sie ihre Truppen aufmarschieren.

KOALITIONSKRIEGE:
Schlacht bei Valmy 1793. Die Freiwilligen der Revolutionsarmee setzen sich durch. Unter Napoléon schlagen die Franzosen auch im zweiten Koalitionskrieg die Söldner der Monarchen.

Schlacht bei Austerlitz 1805. Dritter Koalitionskrieg. Zar Alexander und Kaiser Franz I. haben mehr Truppen mitgebracht als Napoléon. Gott steht erneut den Gottlosen bei. Franz muss die Krone Karls des Großen ablegen, das Reich existiert nicht mehr.

Napoléon macht sich an die Neuordnung Europas, mit Kanonen und einem Gesetzbuch: Alle sind vor dem Gesetz gleich. Der Code Napoléon wird in den annektierten und mit ihm verbündeten Territorien eingeführt.

Schlacht bei Jena-Auerstedt 1806. Preußen erklärt Frankreich den Krieg. Nach der Schlacht hat es zeitweise keine Armee mehr. Napoléon verlor große Teile seiner Armee in Folge des russischen Winters.

1813 traf man sich zur Völkerschlacht bei Leipzig. „Befreiung“ hieß die Parole, unter der die Obermonarchen ihre Corps gegen die geschwächte Truppe Napoléons marschieren ließ. Auch freiwillige bürgerliche Idealisten kämpften mit – um die Herrschaft ihrer eignen Despoten wiederherzustellen. Sie schafften es. Um Pannen wie die französische Revolution auszuschließen, gründeten der russische Zar, der Kaiser Österreichs und Preußens König die „Heilige Allianz“. Zum Chef ihres Vereins ernannten sie die Güte selbst: Jesus Christus. Zensur, Spitzel, Festungshaft. Wer von nun an für Befreiung eintrat, nämlich vom Fürstenjoch, lebte gefährlich.

Schlacht bei Königsgrätz. 1866 tritt Österreich-Ungarn gegen Preußen an. Beide Großmächte wollen klären, welche die größere ist. Preußen ist es und damit Herr im Norddeutschen Bund. Von Otto von Bismarck schickt sich an, daraus ein Reich zu schmieden. Aus Eisen. Mit Blut.

Geschichte Kriege Kriegsgeschichte Militär Militärgeschichte Militarismus Militaria. Autor Peter Milger.

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