Samenspender unbekannt | Die Suche nach den Eltern (Dokumentation 2012)

Eine brennende Frage beschäftigte die mittlerweile 20jährige JoEllen Marsh, die als Tochter zweier Mütter aufwuchs, seit Jahren. Wer ist mein Vater, wer ist jener Spender 150, dem ich mein Leben verdanke. Durch intensive Internetrecherche fand sie eine Halbschwester in New York. Als die “New York Times” danach ihre Geschichte aufgriff, tauchten 12 weitere Kinder desselben Spenders überall in den Staaten auf.

Jener Artikel fiel auch in die Hände von Jeffrey Harrison, einer ziemlich verkrachten Existenz, die gemeinsam mit einer flügellahmen Taube und vier Hunden in einem vergammelten Wohnwagen im kalifornischen Venice Beach lebt. In seiner Jugend, als er noch den Traum von Hollywood träumte und sich für Zeitschriften wie Playgirl auszog, besserte er seine mageren Bezüge durch Samenspenden auf. Und er war der Mann mit der Nummer 150.

“Samenspender unbekannt” ist ein Film über eine neue Art Familie, verbunden durch einen einzelnen Samenspender entwickeln die Kinder und ihre Eltern eine enge Beziehung zueinander, in der eine Beziehung zu dem Fremden, der zwar der biologische Vater ist, von dem aber niemand das geringste weiss, nicht vorgesehen war.

Der packende Film zeigt eine bunt zusammengewürfelte Gruppe von Eltern, die Pioniere auf dem Gebiet der Familienplanung waren, und deren Kindern, die begreiflicherweise wissen möchten, woher sie stammen und von einem Paradiesvogel, der von einem Tag zum anderen über ein Dutzend Nachkömmlinge verfügt. Infos zur Dokumentation: OT: “Samenspender unbekannt”, ARTE, Großbritannien, 2010, 77 Minuten, Erstausstrahlungstermin: So, 9. Dez 2012, 21:55 Uhr, weitere Ausstrahlungstermine: Samstag, 22. Dezember 2012, 03:35 Uhr Arte TV. (Sendung aufnehmen mit: Save.TV ?)

Anm. d. R.: Als erstes muss die mitschwingende negative Haltung der Produzenten gegenüber Jeff´s kritischer Ansichten angemerkt werden. Sicher war das verwendetet Beispiel mit dem Erdbeben und der damit verbundenen Email nicht das beste gewesen zu sein aber das er von den Produzenten bei seinen Kindern auf diesem Weg in ein labieles Licht gerückt wird, ist angesichts der aktuellen Lage und nach-recherichrbaren Fakten sehr zu bedauern.

Auch wurde auf Jeff´s Beispiel zur Vorhersage der Finanzkrise nicht weiter eingegangen, was aber auch in Bezug zur Hauptthematik zu verstehen ist. Diese jedoch wurde nicht nur von ihm, sondern auch von vielen anderen erkannt und das war mit etwa Hintergrundwissen nun auch wirklich keine hohe Kunst.

Herrauszufinden was Jeff eigentlich mit “Fringe Monkeys” meint war allerdings nicht ganz leicht, denn es gibt es keine Affen die “Fringe Monkeys” heißen, sondern diese heißen “Black and White Colobus” oder zu deutsch “Schwarz-Weiß-Stummelaffen” und stammen aus der Gruppe der Lemuren-Affen. Ausschließlich nachtaktiv (nocturnal) sind nur die “Aye Aye” Affen aus Madagaskar.

Einen direkten Wache schiebenen Affen gibt es natürlich gesehen also nicht, jedoch in der Gruppe der “Meerkatzen”. Wiki-Zitat: “Meerkatzen kennen eine Vielzahl von Schreien, die andere Gruppen auf das eigene Revier hinweisen sollen, zur Warnung oder zum Finden von Gruppenmitgliedern dienen, aber auch Freude, Schmerz oder Traurigkeit ausdrücken können.” Es ist also davon auszugehen, dass manche Affen-Arten in ihrer Umgebung aufgrund ihrer nachtaktivität die anderen automatisch warnen.

Samenspender unbekannt | Auf der Suche nach dem Vater (Dokumentation 2012):
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