Rumänien fordert von Nokia 20 Millionen Euro zurück | Fabrik beschlagnahmt

Nach Nokias Beschluss, sein Handy-Werk in Rumänien zu schließen, fordert der rumänische Staat Zuschüsse zurück. Es geht um Subventionen über 20 Millionen Euro, mit denen Nokia seiner Zeit aus dem westdeutschen Bochum ins rumänische Cluj gelockt worden war.

2008 hatte Nokia sein mit Subventionen erbautes Werk von Bochum nach Rumänien verlegt. Immerhin: Die Subventionen zahlten die Finnen zurück. Nun schließt allerdings auch das neue Werk. Ein Vertreter des Regionalrats erklärte, von rumänischer Seite seien alle Vertragsverpflichtungen eingehalten worden. Wenn jetzt Nokia Probleme habe, müssten alle Schritte geprüft werden.

Heise.de vom 11.11.2011:
“Das rumänische Finanzamt hat am Freitag die Fertigungsanlage des finnischen Handy-Herstellers Nokia im Industriepark Jucu beschlagnahmt. Dies sei eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem eine Prüfung ergeben habe, dass Nokia Zollgebühren von 10 Millionen US-Dollar nicht bezahlt habe, sagte Behördenchef Sorin Blejnar in Bukarest. Nokia will seine Fabrik in Rumänien bis Jahresende schließen.”
http://www.heise.de/mobil/meldung/Rumaenische-Nokia-Fabrik-beschlagnahmt-1377921.html

Vöffentlicht am 30.09.2011 von euronewsde: http://de.euronews.net/
Rumänien fordert von Nokia 20 Millionen Euro zurück | Fabrik beschlagnahmt

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