Rubikon: Im Gespräch: „Stimme des Friedens“ (Kilez More und Burak Erbasi)

„Stimme des Friedens“

Rapper Kilez More im Exklusivinterview über die Werte im Deutschrap und Möglichkeiten, die gesellschaftliche Spaltung zu überwinden.

von Burak Erbasi und Nicolas Riedl

Auf dem Pax Terra Musica gab der österreichische Friedens-MC Kilez More dem Rubikon Einblicke in seine im September erscheindende EP „Voice of Peace“ und erklärt, warum die Platte nicht bei Amazon und Konsorten erscheinen wird. Außerdem sprachen wir darüber, dass ein Capital Bra – Deutschlands erfolgreichster Musiker – theoretisch mehr zu sagen hat als „lelele“ und „nanana“, im Deutschrap aber dennoch eine monothematische Wüste vorherrscht.

In der Eingangspforte zu Österreich — Bayern — bedeutet „Jaja“ so viel wie „Leck mich am Arsch!“ Sehr symbolträchtig ist es daher, dass dieser Ausruf mit jeder Menge Autotune-Filter auf den beliebtesten Deutsch-Rap-Tracks der letzten Monate und Jahre omnipräsent ist. Der Rapper Kilez More aus eben jener Alpenrepublik geht hier einen ganz anderen Weg und vermittelt auf seinen Tracks Werte, die sich nicht in Zahlen oder Geldwerten messen lassen.

Bei Kilez More gibt es Friedenstauben statt Gucci-Schlangen, nachhallende Gedanken statt Adlips und das Verbindende statt die permanente Überbetonung des Trennenden à la „ich bin (…) ihr seid nur (…)“. Statt einer Goldkette funkeln die Augen des Wieners, wenn er über seine Visionen für eine bessere Welt sinniert.

Auf dem Pax Terra Musica, dem Mekka der Friedensbewegung, trafen wir den Friedens-MC. Er gewährte uns Einblicke in seine EP „Voice of Peace“, welche kommenden September erscheint und erzählte uns, warum dieses Mal nicht mehr sämtliche PR-Geschütze aufgefahren werden, um wie bei seinem Vorgänger-Album und „Friedensevergreen“ ein Zeichen zu setzen, indem ein politisches Album in die Charts platziert wird. „Voice of Peace“ wird trotz politischen Inhaltes deutlich persönlicher.

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