re.publica 2011 – Johannes Kretzschmar – Von LOLcats bis Eisner-Award

Zusammenfassung: Seit dem Aufkeimen dieser Symbiose aus Literatur und bildender Kunst zu einer neuen Erzählform wurde das Medium Comic vielerorts immer wieder in die Nische Kinder, Pubertierender und Trash gedrängt. Durch diese Position haben sich auf der einen Seite im Verlagswesen nur wenige Publikationskanäle mit einer schmal gefächerten Genrevielfalt und auf der anderen eine ausgeprägte Amateur-, Fanzine- und Undergroundkultur gebildet.

Das Web erlaubte für diese Künstler eine verlagsunabhängige Veröffentlichung und Experimente mit der elektronischen Form selbst. So hat das Web in erster Linie die Diversität und Möglichkeiten von Comics im Allgemeinen stark erweitert.

Desweiteren hat sich gezeigt, dass durch die technischen Grundlagen und Anwendungen, insbesondere des Web 2.0, ganz neue Leserkreise erschlossen werden und Comics langsam aus ihrem Nischendasein als eine natürliche Form der Narration durch Bild und Text genutzt und akzeptiert werden.

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