„Querfront-Papier nutzt der falschen Seite“

Sabine Schiffer über ein Dokument der Otto-Brenner-Stiftung, Vorurteile und vorschnelle Übernahmen durch Medien

Ein Papier der gewerkschaftlichen Otto-Brenner-Stiftung hat unlängst für Schlagzeilen gesorgt. Die gut 50 Seiten fassende Schrift des Journalisten Wolfgang Storz vertritt die These wachsender Netzwerke zwischen rechten und linken Akteuren.
Sie verfolgten mediale, vor allem aber auch politische Ziele, so Storz.
Weltnetz.tv berichtet über das Thema nicht nur aus journalistischem Interesse. Unserer Redaktion selbst war in dem Papier als Teil einer vermeintlichen Querfront genannt worden. Storz’ Grund: Beiträge von weltnetz.tv waren von dem dubiosen Onlineportal alternativ.tv ungefragt verlinkt worden. Dass daraus keine Kooperation zu schließen ist, musste der Autor des Stiftungspapiers dann auch einsehen. Er änderte den
Passus, die Stiftung veröffentliche eine Richtigstellung.
Nicht nur für war das ein Grund, uns das Papier genauer anzusehen. Auch die Medienwissenschaftlerin Sabine Schiffer hat die Untersuchung von Wolfgang Storz unter die Lupe genommen – und kommt zu einem ernüchternden Ergebnis.

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