Proteste Kolumbien – Hintergrund Freihandelsabkommen mit USA und EU 26.9.13

Seit mehr als einem Monat dauern die Streiks an. Die größte Protestwelle seit Jahrzehnten legt Kolumbien immer wieder in Teilen lahm. Die sozialen Auseinandersetzungen forderten bereits 12 Tote und hunderte Verletzte. Rund 600 Menschen wurden festgenommen. Streikten zuletzt die LehrerInnen, sind nun über tausend Pilot_innen der größten kolumbianischen Fluggesellschaft Avianca im Streik. Breite Teile der Bevölkerung solidarisieren sich mit den Streiks. Rückgrat der Proteste sind jedoch die kolumbianischen Kleinbäuerinnen. Sie fordern v.a. eine umfassende Landreform, Gesetze, die Landraub und Vertreibung verhindern und Neuverhandlungen der Freihandelsabkommen mit den USA und der EU. Über die Proteste in Kolumbien und die Rolle des Freihandelsabkommens mit der EU Sprachen wir mit der Freien Journalistin Nelly Castro, die häufig auf amerika21 über Kolumbien berichtet.

Übernommener Audiobeitrag von
Radio Radio Dreyeckland, Freiburg 102,3 MHz

Creative-Commons
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AntiKrieg TV

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