Projekt „Bärensuppe“: Eine Begegnung zwischen Michael Tellinger (Ubuntu) und Bilbo Calvez

Geld ist mehr als nur ein Zahlungsmittel, Geld hat allem einen Preis verpasst.
Geld hat aber auch vieles ersetzt, was man für Geld nicht kaufen kann, zum Beispiel Vertrauen.

Stattdessen vertrauen wir dem Geld. Und wenn uns das Geld ausgeht, werden wir panisch. Angst macht sich breit. Wir haben nie gelernt, ohne Geld zu überleben.

Wo früher vertrauen war, ist heute nur noch Geld. Alles dreht sich darum, immer mehr Geld zu machen. Geld ist das Motiv, um Kriege zu beginnen. Wer Kriege führt, erntet Terror.
Terror wie unlängst in Brüssel.

Um diese Spirale zu durchbrechen, muss Vertrauen wieder DIE Währung werden. Eine Währung, die eint, nicht spaltet.
Es gibt viele Wege, dahin zu gelangen, das Projekt Ubuntu von Michael Tellinger ist einer davon.

Michael Tellinger ist Musiker, Schriftsteller und Gründer der Ubuntu-Partei in Südafrika und Autor des Buches „Das Ubuntu Prinzip“.
http://hesper-verlag.de/bucher/60-das-ubuntu-prinzip.html

Vom 25. März bis 9. April 2016 hält Michael Tellinger Vorträge in Europa und bietet Workshops an: U.a. in Wien, München, Prag, Magdeburg und London.
http://michaeltellinger.com/2016/03/ubuntu-workshops-in-europe-uk-ireland/

Im August 2016 will Michael Tellinger mit seiner Ubuntu-Partei versuchen, die Bürgermeisterwahl in einer kleinen Stadt in Südafrika zu gewinnen und es wäre durchaus spannend, wenn dieses Projekt in die Realität umgesetzt wird, und nicht mehr nur anhand der Theorie diskutiert werden muss, sondern man sieht, wie es in der Praxis funktioniert.

Das Gespräch wurde am 3. Mai 2015 in Saarbrücken aufgezeichnet.

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Dieses Gespräch ist Teil des Kunstprojektes „Die Bärensuppe“.
Die Auseinandersetzung mit der Vision einer geldlosen Gesellschaft, genauer beschrieben einer dezentralen, nicht monetären Open-Source-Anarchie, bildet den Kern des Projektes.

Die Suppe, der Topf, das Zusammenkommen an einer sozialen Feuerstelle ist dabei die Metapher für eine Gesellschaft, die wieder Empathie statt Ellbogen zum Ziel hat. In die Bärensuppe gibt man, was man will und kann. Herausnehmen darf man, was man braucht und möchte. Gezählt, verglichen oder bewertet wird nicht. Alle „essen“ von der gleichen Suppe, also soll sie schmecken und sie soll für alle ausreichend hergeben. Es geht um das Wiederentdecken des Urvertrauens und um das Erfahren, dass wir alle in unserem tiefsten Inneren miteinander verbunden sind, auch wenn wir es vergessen haben.

Das Projekt „Die Bärensuppe“ besteht zuerst aus einem visuellen Anteil, Interviews mit Menschen, die anders mit Geld umgehen als gewöhnlich. Pioniere dieser in den Augen vieler dringend notwendigen Wende, oder Menschen, die durch ihr Handeln diese Transition ankündigen, vorbereiten, einleiten oder schon leben.

Der andere, analoge Teil, in Form einer Kunstausstellung, ist für September 2016 in der Planung. Die Besucher werden durch das Agieren in zwei interaktiven Installationen dazu geführt, sich dem Impact des Geldes in ihrem eigenen Leben bewusst zu werden. Die interaktive Hauptinstallation, in dem geldlosen Bereich des Ausstellungsortes, wird den Besuchern die Möglichkeit geben, gegenseitiges Vertrauen zu beobachten und dieses auch selbst zu üben.
Die Ausstellung soll darüber hinaus einen schützenden Rahmen bieten, wo man sich mit diesem Thema, was allergische Reaktionen bei den meisten Menschen auslöst, in Ruhe annähern kann.

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Andere Filme der Bärensuppe:
Dada Madhuvidyananda:

Alicia:

Elias Tsolakidis:

Weitere führende Links:
http://www.baerensuppe.berlin
Zeitreisende hält eine Rede vor dem Brandenburger Tor:

Free Spirit: „Ich komme aus der Zukunft“:

„Publik-Privat“, das Buch:
http://www.bilbo.calvez.info/publik_privat/Buch.html

KenFM.de

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