Probleme mit dem Ich: Schicksale in der Jugendpsychiatrie (Dokumentation)

Probleme mit dem Ich – Schicksale in der Jugendpsychiatrie (Dokumentation).

Probleme mit dem Ich: Schicksale in der Jugendpsychiatrie (Dokumentation):
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  • 7 Comments on “Probleme mit dem Ich: Schicksale in der Jugendpsychiatrie (Dokumentation)”

    1. Es ist schön zu sehen das es hier einen Austausch von Betroffenen gibt jedoch wird oft vergessen, dass es meistens nicht die Schuld der Personen selbst ist, sondern diese im Umfeld der Person zu suchen sind. In der Schule werden viele von Mitschülern gemobbt da diese selbst Probleme haben und diese Probleme an den scheinbar schwächeren auslassen und diese dann in solche Situationen geraten ohne etwas dafür zu können.

      Die scheinbar schwächeren sind jedoch in vielen Fällen in Wahrheit gesellschaftlich feinfühliger und unterwerfen sich oft nicht der Masse / Klasse und werden dann von dieser gemobbt, da sie sich nicht ihrer Art und ihren Interessen unterwerfen. Die Ursachen für solche Probleme sind also mehr in der Gesellschaft selbst zu suchen und liegen nicht bei denen die am Ende die Probleme haben / ausbaden sollen.

    2. Ich kann das Mädchen, mit den langen blonden Haaren total verstehen.
      Sie ist mir seehr ähnlich.
      Ich wollte mit 11 sterben und hab versucht mir eine Nadel in die Pulsadern zu bohren. Es hat geblutet, aber nicht doll. Jetzt bin ich 12. Ich ritze mich seit ca. 4 Monaten.
      Es hat angefangen, damit das mir mein großer Schwarm, gesagt hat, was ich alles falsch gemacht habe. Ich war gerade bei einer Freundin und hatte so einen Hass auf mich, dass ich einen spitzen Stift genommen habe und ihn mir in den Arm gebohrt habe. Damals war es leicht befriedigend, aber jetzt könnte ich mir nicht mehr vorstellen. Zu Hause habe ich dann ein paar Wochen meinen Zirkel genommen, irgendwann Scherben und jetzt nehme ich meine Rasierer auseinander um an Rasierklingen zu kommen. Ich dusche mich mit zu heißem Wasser, und versuche mir immer irgendwie wehzutun. Ich kann mit niemanden darüber reden, sie sagen dann sowas wie “Hör doch einfach auf.” oder soo. Wegen Noten rege ich mich nicht auf, deshalb gibt es auch eigentlich keinen Stress mit meiner Mom. Früher wurde ich geschlagen von meinem Dad, er wohnt seit ca. 6 Jahren nicht mehr bei uns. Ich vermisse ihn, aber erst seit kurzem. Ich versuche mir immer mehr wehzutun. Schneide immer tiefer. Überall. Beine, Bauch, Arme. Ich Steche mir Sicherheitsnadeln durch Beine und Bauch,… Ich fühle mich sehr schnell angegriffen. Es kommt zwar einigen bestimmt affig vor, aber ich fühle mich gerade doll gekränkt, wenn man Justin Bieber beleidigt. ich habe seinen Namen drei mal in Meinem Körper stehen. Ich werde nur dumm angemacht, wenn man sieht, dass ich diese Narben, bzw. Striche auf meinen Armen habe.

    3. ich hatte auch mal so ein tief…druck von zuhause,stress mit den freunden,,und zu guter letzt,hat meine damalige beste freundin mir meinen freund weg genommen,ich hab mich geritzt,selbst meine bekannte hat mich nicht verstanden..irgendwann hab ich gedacht..jetzt hab ich es geschafft!!2 jahre später ging alles von vorne los,diesmal war es der prüfungsdruck..und wieder hab ich mich selbst aus den loch gezogen.
      es ist zu schaffen,wenn man an sich glaubt…

    4. Ich war selber vor kurzen auf dieser Station 24A1..die station ist echt klasse..die haben mir da endlich mal richtig geholfen..sonst hat nie eine klinik geholfen..aba die schon…auch die betreuer sind klasse..
      ich habe den echt mega viel zu verdanken..
      ich war ca. 9wochen dort..und ich kann echt nur positives darüber erzählen…
      wenn es jemanden so schlecht geht..dann stellt ecuh in marsberg vor..das hilft..!!1

    5. Wow.
      Dies ist der Erste film zum Thema , der wirklich die Realität zeigt.
      Ich selbst war mit 12 unde 13 Jahren für insgesamt 1 jahr in einer Kinder- und Jugendpsychatrie.
      Bin nun 14 u7nd schne4ide mich schon seid mehreren jahren.
      Allerdings war die Klinik, in der ich stationär war ganz anders, ich will nicht sagen schlechter, als die Klinik in dem beitrag. Dort wurde nur darauf geachtet dass man sich nichts antut und sobald man (wenn es auch nicht stimmte) versichern konnte, dass man sich nichts antut, wurde man entlassen.
      Geholfen wurde mir dort nicht.

    6. ich selbst leide seid ca. einem jahr oder anderthalb wieder an svv. ich hab selbst eine ordentliche svv/suizid-geschichte hinter mir, war aber niemals in einer klinik. selbst meine eltern haben es nicht mitbekommen, hab mich nur guten freunden anvertraut, und auch nicht allen…die gründe der jugendlichen kann ich voll und ganz verstehen. ich verletz mich selbst regelmäßig mit rasierklingen und glasscherben und die narben sieht man ganz deutlich… (meine älteste ist ein jahr alt und man sieht sie immer noch!) deswegen lauf ich dauernd in langen klamotten rum, egal wie warm oder kalt es ist. deswegen kann ich immer voll und ganz verstehen, was die jugendlichen haben…

      richtig hammer, als ich die doku das erste mal gesehen hatte, war die tatsache…dass meine ehemalige beste freundin ebenfalls dort war. wegen mehrfachen suizidversuch…deswegen hatte mich das am anfang direkt schockiert, als ich erfahren hab, welche klinik das ist…

      ich kann allen, die das machen nur sagen: ich kanns verstehen und ich hoffe, ihr seid stark genug, daraus zu kommen! der weg ist sehr schwer, ich weiß es und ich kann es nachvollziehen!! doch ich kenn ebenfalls leute, die es geschafft haben, es ist also möglich!!

    7. ich selbst kann die gefühle der jugendlichen gut nachvollziehen. auch ich hatte mir einmal selbst wehgetan. zwar nicht mit rasierklingen, abr anders. ich weiß auch dass sich die meisten eigentlich dafür schämen so etwas zu machen im nachhinein. ich konnte mich zum glück aus diesem loch befreien. ich kann nur allen naderen, die psychisch genau so down sind selbstvertrauen zu fassen und das alles gut zu überstehen

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