Platon: Der Staat Viertes Buch 420 – Gold-,Silber- und Erzmenschen – Der Nutzen des Menschen

Platon und Sokrates gelten als die Begründer der modernen Philosophie. In “Der Staat” wird über den Aufbau eine perfekten Marktordnung gesprochen. Es wird darüber debattiert, wie die Märchen und Geschichten aufgebaut sein sollen, damit die Menschen die Marktrechte als gerecht empfinden, auch wenn sie selber dadurch einen persönlichen Nachteil erleiden. Dieses System – und unantastbare Ordnung – soll dazu führen, dass der Mensch sich selbstregulierend den Marktregeln als Naturgesetz unterwirft und nie wieder hinterfragt.

Selbst der Utilitarismus von Stuart Mil (ökonomischer Philosophe GB) hat diesen nicht selber erfunden, sondern einfach die kranke Vorstellung von Sokrates Staat als Realisierung in unser Leben, als Liberalismus gebracht.

“Alles was nützlich ist, ist gut und daher auch gerecht!” – Wer diesem Grundsatz folgt, macht den Markt zu einer Gerechtigkeit, die keine ist. Markt bedeutet Profit erzeugen und bestätigt das, was Thrasymachos in “Der Staat” vorgeworfen wird: Das Recht dient immer nur dem Stärkeren zu seinem Vorteil.

In den späteren Folgen werden Sie mehr über das sogenannte “Menschenzuchtprogramm” des großen antiken Philosophen lernen.

Der Staat
Sokrates • Glaukon • Polemarchos • Thrasymachos • Adeimantos • Kephalos
Sokrates erzählt
Drittes Buch

Autor: Friedrich Daniel Ernst Schleiermacher
Erstaus: 1817-26
Verlag: Akademie Verlag
Titel: Platons Werke. Vierter Teil. Der Staat

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Politprofiler

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



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