Paul Thomas Andersons hohe Kunst: LICORICE PIZZA – Kritik & Analyse

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Paul Thomas Andersons hohe Kunst: LICORICE PIZZA – Kritik & Analyse
Sean Penn spielt einen alternden Hollywood-Star, Bradley Cooper gibt Barbra Streisands verrückten Freund, Harriet Sansom Harris eine merkwürdige Agentin, Tom Waits einen schrulligen Regisseur und im Zentrum stehen Alana Haim und Cooper Hoffman mit einer wundersamen Liebesgeschichte: Sie ist 25, er aber erst 15 – und doch verbindet die beiden viel. Beide wollen sie aufsteigen, beide wollen sie das wilde Leben der 1970er-Jahre in Los Angeles genießen. Plansequenzen und Nahaufnahmen wechseln sich ab. Vergehen in Paul Thomas Andersons Film wirklich drei Jahre oder doch nur wenige Tage? In „Licorice Pizza“ verlieren wir unser Zeitgefühl und das Kino wird zum Erinnerungsort für eine Vergangenheit, die es so nie gegeben hat. Andersons Kunst ist sehr besonders, denn dieser Film könnte schnell selbstgefällig oder beliebig werden, doch das Gegenteil ist der Fall: So offen seine Form ist, so unbedingt und zwingend ist die Geschichte voller Ambivalenzen und Widersprüche. Mehr dazu von Wolfgang M. Schmitt in der neuen Filmanalyse.
Literatur:
Karl Iglesias: Emotionen im Film. Professionelle Techniken für Drehbuchautoren. Autorenhaus Verlag.
 
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