Pädagogische Psychologie und Kommuikationspsychologie – Probleme gemeinsam lösen

Für Fragen und Feedback: www.psychologiederschule.de
Allzu häufig enden reaktive Erziehungsgsversuche bezgl. Hausaufgaben, Zimmer aufräumen oder Zähne putzen in heftigen Auseinandersetzungen. Eltern drohen mit Strafe – Kinder reagieren mit Trotzreaktionen (Reaktanz) und Beleidigungen. Im Nachhinein ist das schlechte Gewissen (kognitve Dissonanz) auf beiden Seiten groß – besonders wenn es sogar zu Handgreiflichkeiten kam. Beide Seiten stehen dann unter Rechtfertigungsdruck. Schließlich weiß jeder in seinem Innersten, dass es falsch ist, sein Kind zu schlagen bzw. dass es falsch ist, sich gegenüber den Eltern respektlos zu verhalten.
Leider entlasten wir unser schlechtes Gewissen dann manchmal indem wir den anderen abwerten. “Ich hab mich doch nur so verhalten weil er/sie ein schlechter Mensch ist.”
Dadurch verhärten sich jedoch die Fronten und ein normaler Umgang wird immer schwieriger.
Der proaktive Ansatz des collaborative problem solvings versucht diesen Teufelskreis zu durchbrechen und gleichzeitig die Problemlösefähigkeiten des Kindes zu trainieren.

Das Buch: http://psychologie-lernen.de/?page_id=12338

Psychologie der Schule

Psychologie der Schule

Offensichtlich gibt es eine enorme Kluft ("Knowing-Doing-Gap") zwischen den Erkenntnissen aus der wissenschaftlichen Forschung und dem pädagogischen Handeln von manchen Lehrern und Eltern. Was bringt all die psychologische Forschung wenn wir sie nicht benutzen?



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