Organspende: Haben wir zu wenig Hirntote? (SWR Nachtcafe Diskussion 2011)

“Du bist Gott”, wird dem Organspender gesagt. Zu wenige sterben, deren Organe verwendet werden können und dürfen. Muss der Mensch seine Organe nach seinem angeblichen Hirntod für das Leben freigeben? Ist es seine moralische Verpflichtung gegenüber dem Leben?

Wo fängt gesellschaftlicher Druck an und wo hört die Freiheit auf? Kein anderes Thema so sehr mit Emotionen behaftet und ist letztendlich nur eine wirtschaftliche Diskussion um Kostenübernahme und medizinische, sowie pharmazeutische Weiterversorgung der Lebenden.

Würden wir diese Diskussion führen, wenn Ärzte und Pharmaindustrie ebenfalls kostenlos, also selbstlos den Transplantierten ihre Leistung und Waren zur Verfügung stellen müssten? Ich denke das Thema wäre sehr schnell vom Tisch, wenn keiner mehr einen wirtschaftlichen Vorteil daraus schlagen könnte. Die Medizin und Pharmaindustrie würden sogar eher dazu angeleitet werden, wirkliche Heilung ohne Transplantationen herbei zu führen.

Wer über Gerechtigkeit nachdenkt, darf nicht immer auf dem Auge der Wirtschaftlichkeit blind sein!

Quelle, Text und Zusammenfassung: http://www.YouTube.com/user/Merkelfanclub
Organspende: Haben wir zu wenig Hirntote? (SWR Nachtcafe Diskussion 2011)

Politprofiler

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Ich bin nur ein Mensch, der sich bemüht alles frei von Religionen, Ideologien, Weltanschauungslehren, festgeschriebenen Werten und parteilichen Grundeinstellungen zu sehen. Sie verfälschen die Wahrnehmung der Realität. Ich werde keiner Schablone entsprechen, egal welche man für mich bereithält.



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