Oktoberfest – Das Attentat. Eine Buchbesprechung

Es gilt als das schlimmste Attentat in der Bundesrepublik: Am Abend des 26. September 1980 ging am Eingang des Münchner Oktoberfests eine Bombe hoch, tötete 13 Menschen und verletzte über 200 zum Teil schwer. Der mutmaßliche Einzeltäter, der 21-jährige Geologiestudent Gundolf Köhler aus Donaueschingen, muß sich – seinen tödlichen Verletzungen zufolge – im Augenblick der Detonation genau über den Abfalleimer mit der Bombe gelehnt haben. Er kann über den Tathergang und mutmaßlichen Verbindung in die rechtsradikale Szene nicht mehr aussagen.
Der Journalist Urlich Chaussy hat nach Einstellung der Ermittlungen im Dezember 1982 selbst recherchiert: Er befragte Zeug_innen und Hinweisgeber_innen, hatte Einsicht in die Spurenakten der “Soko Theresienwiese”.
Herausgekommen ist ein spannender Politthriller, neu verlegt im Jahr 2014, der die Grundlage war für den ebenfalls neu erschienen Spielfilm von Daniel Harrich “Der blinde Fleck”.
Beitragsart Rezension
Sprache deutsch
Redaktionsbereich(e) Wirtschaft/Soziales, Internationales, Politik/Info
Serie MoRa3X
Produktionsdatum 08.04.2014
AutorInnen die meike, luca
Radio Radio Dreyeckland, Freiburg 102,3 MHz

Creative-Commons
Nichtkommerziell, Bearbeitung erlaubt, Weitergabe unter gleicher Lizenz erwünscht.




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