NSC #88: Tihange. Bürger fragen Politiker. Die Hoffnung auf Antwort hält sich in Grenzen.

http://youtu.be/t4Rd44tUlHM

Auf Einladung des Medienhauses Aachen fand im Ludwig Forum am 30.11.16 eine Podiumsdiskussion statt unter dem Thema: Tihange, eine Gefahr für uns und unsere Heimat?

Teilnehmer waren der (noch) EU-Parlamentspräsident Martin Schulz, NRW-Umweltminister Johannes Remmel, vom Bundesinnenministerium Wolfgang Closters, Rudi Schröder vom Belgischen Rundfunk (BRF), Peter Bruijens vom Limburger Dagblatt. und Jörg Schellenberg, Aktivist und Organisator des Widerstandes in Aachen.

Was ist das Resümee?
Sowohl Electrabel auf belgischer als auch RWE-Power auf deutscher Seite bestimmen mit ihrer Wirtschaftsmacht das
Geschehen. Politiker auf beiden Seiten standen oder stehen noch
auf der Lohnliste der Konzerne. Um die Sicherheit der Bevölkerung geht es nur dann, wenn sie ein Kostenfaktor für die Industrie wird.

Schon im Normalbetrieb wird von den Braunkohletagebauen und
Kraftwerken mehr Radioaktivität freigesetzt als von Tihange.
Dazu noch tonnenweise Mikrofeinstaub, Quecksilber und Schwermetalle. Sowohl Tihange als auch die Braunkohleverstromung sind Fossilien auch einem früheren
Jahrtausend.
Eine grenzüberschreitende Energiewende wird erst dann
kommen, wenn sich mit der alten Energie kein Geld mehr verdienen läßt.

Es sei denn, wir ändern das.

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