NS-Ordensburgen | Ausbildungsstätten des Führungspersonal (Doku)

Im nationalsozialistischen Deutschland wurden unter der Bezeichnung Ordensburg drei Ausbildungsstätten für zukünftiges Führungspersonal der NSDAP errichtet. Dabei handelte es sich durchgehend um Neubauten, und nicht etwa um umfunktionierte mittelalterliche Burgen. Historisches Vorbild waren die mittelalterlichen Deutschordensburgen, eine Mischung aus Kaserne, Burg und Kloster.

Folgende NS-Ordensburgen wurden gebaut und in Betrieb genommen:
die NS-Ordensburg Vogelsang in der Eifel (Architekt: Clemens Klotz),
die NS-Ordensburg Krössinsee in Pommern (Architekt: Clemens Klotz) und
die NS-Ordensburg Sonthofen im Allgäu (Architekt: Hermann Giesler).

Darüber hinaus wurde durch Clemens Klotz auf dem Gelände der mittelalterlichen Ordensburg Marienburg bei Danzig eine weitere NS-Ordensburg geplant, die jedoch nicht verwirklicht wurde. Ein Prinzip war angestrebt, bei dem die Ordensjunker in jeweils einjährigen Lehrgängen nacheinander die vier Ordensburgen durchlaufen sollten, mit jeweils verschiedenen Ausbildungsinhalten.

In zunächst drei, später in viereinhalb Jahren wurde dann an den einzelnen Ordensburgen die Ausbildung zum Parteiführer absolviert. Seit Mai 1936 wurden in Vogelsang Lehrgänge durchgeführt; dort und in Krössinsee durchliefen schätzungsweise 2000 Männer die ideologische Schulung als Ordensjunker oder Stammführer. Quelle: http://www.YouTube.com/user/GermanicFolc

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