Norwegen: Blitzeinschläge oder Seuche? Über 300 tote Rentiere auf Hochebene entdeckt

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Auf der Hardangervidda-Hochebene in Norwegen haben Wildhüter nach einem Gewitter eine grausame Entdeckung gemacht. Sie fanden 323 getötete Rentiere. Es wird vermutet, dass sie sich bei dem Unwetter dicht aneinander stellten, um Schutz zu finden, woraufhin sie durch Blitzeinschläge getötet wurden, aber die Untersuchungen zur Todesursache laufen noch. Es gibt nämlich auch den Verdacht, dass die Tiere die tödliche Prionenerkrankung CWD hatten, weshalb einigen Tieren die Gehirne entnommen wurden, um sie auf Prionen zu untersuchen. Die Krankheit war erstmals im April in Europa entdeckt worden, nach einer Untersuchung eines Renntierkadavers in Norwegen. Die Seuche grassiert seit Jahren unter wilden Hirschen in Nordamerika.

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