Nähen zum Hungerlohn | ARTE Re:

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Ein neues Video von ARTE Deutschland:

„Made in Europe“. Wenn Textilien so etikettiert sind, klingt das vertrauenerweckend für den Käufer. Nach fairen Löhnen, anständigen Arbeitsbedingungen. In Wahrheit schuften Näherinnen auf dem Balkan für Hungerlöhne. Gemessen an den Lebenshaltungskosten sind sie oft niedriger als die Löhne in Südostasien. In Nordmazedonien etwa bekommt eine Näherin 200 Euro – im Monat.

Kristina Ampeva, eine 31-jährige Textil-Aktivistin, kämpft für die Rechte der Näherinnen in Nordmazedonien. Fast im Alleingang, denn es gibt weder Betriebsräte noch funktionierende Gewerkschaften im Land. Die Textilarbeiterinnen werden nicht nur ausgebeutet, sondern arbeiten oft unter unzumutbaren Bedingungen, bei brütender Hitze im Sommer, in fast unbeheizten Räumen im Winter. Viele müssen unbezahlte Überstunden machen und an den Wochenenden arbeiten. Die internationalen Bekleidungskonzerne verlangen zwar immer häufiger die Einhaltung der Sozialstandards für die Arbeiterinnen, aber die Kosten dafür übernehmen sie nicht. Die sollen die Betriebe vor Ort tragen.

Reportage (D 2019, 33 Min)

#fastfashion #hungersnot #menschlichewürde
Video verfügbar bis zum 23/06/2021
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Quelle des Video: ARTE https://youtu.be/qcPgm1fsxfM

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