Missing Link to Ola Frithiofson

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Missing Link to Ola Frithiofson

In diesem KenFM-Interview spricht Dirk Pohlmann mit Ola Frithiofson über eine Zeit, in der sozialdemokratische Vorschläge für eine weltweite Entspannungspolitik den politischen Diskurs dominierten – in aller Welt. „Entspannung“ und „Wandel durch Annäherung“ waren die vorherrschenden Ideen der Außenpolitik in fortschrittlichen Kreisen, und das „schwedische Modell“ eines Sozialstaates, dessen hohe Steuern exzellente Dienstleistungen einer effektiven, korruptionsfreien Zivilgesellschaft finanzierten, standen in hohem Ansehen – oder wurden von neoliberalen Konservativen abgrundtief gehasst. Olof Palmes Schweden gewährte einen Ausblick auf die Möglichkeit eines dritten Weges zwischen Kapitalismus und Kommunismus. Das kleine Schweden war eine moralische Supermacht.

In der Ära der weltweiten US Vorherrschaft von Ronald Reagan bis zu Donald Trump bedeutet die Beschäftigung mit der schwedischen Vergangenheit deshalb einen Ausblick in die Zukunft. Sie ist ein Weckruf insbesondere für Sozialdemokraten in Schweden, Österreich, Großbritannien und den USA (Bernie Sanders!). Der einzige Weg, der aus ihrem erbarmungswürdigen Elend hinausführt ist: „Zurück in die Zukunft“.

Ola Frithiofson war in seinen eigenen Worten „schon immer Sozialdemokrat und wird es immer bleiben“. Die Sozialdemokratie, von der er spricht ist aber nicht die moderne, stromlinienförmige, neoliberal beeinflusste eines Tony Blair oder Gerhard Schröder, sondern die eines Olof Palme, Willy Brandt und Egon Bahr.

In diesem Interview gibt Frithiofson dementsprechend nicht die üblichen wachsweichen Antworten eines Karrierepolitikers und scheut auch vor kontroversen Themen nicht zurück.

Frithiofson hat in verschiedenen Positionen für verschiedene schwedische sozialdemokratische Regierungen gearbeitet. In den frühen 80er Jahren war er der außenpolitische Sekretär der schwedischen Jusos. Damals stellte er die Verbindung zu Solidarnosc und Dissidenten in Polen her und berichtete über seine Aktivitäten direkt an Olof Palme.

Olof Palme stand damals auch in Polen für die Suche nach einem friedlichen, rationalen, freiheitlichen Sozialismus. Der schwedische Ministerpräsident hatte auch bei den Bürgerrechtlern des Ostblocks einen exzellenten Ruf.

Frithiofsons Vater war Unterstaatssekretär im Verteidigungsministerium und wusste über die eindringenden U-Boote aus erster Hand. Er sagte seinen beiden Söhnen bereits in den 80er Jahren, dass es sich um westliche, nicht um sowjetische U-Boote handelte.

Der Palme Mord, den sowohl Frithiofson als auch Pohlmann als einen politischen Mord einschätzen, aller Wahrscheinlichkeit nach in Planung und Ausführung eine westliche Deep State Operation, ist ständiger Hintergrund dieses Gesprächs.

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